Qualität hat ihren Preis … Billigware auch!

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Hauptsache billig! Mit dieser sparen-ist-clever-Message in Zeitung, Rundfunk und per Fernsehwerbung wird der Verbraucher täglich traktiert. … weiterlesen »

Fröhlich macht abwehrstark

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Gut gelaunte Menschen stecken eine Erkältung besser weg als solche mit ängstlicher, feindseliger oder depressiver Grundstimmung, berichtet die “Apotheken Umschau“. Den Nachweis führten Wissenschaftler der Universität von Pittsburgh (USA), die über Wochen die Stimmung von Versuchsteilnehmern registriert hatten. Dann wurden diese mit Erkältungsviren infiziert und in Quarantäne gebracht. Positiv Gestimmte berichteten von weniger Symptomen als die Missmutigen.

Kinderernährung: WHO will Trendumkehr bis 2015

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In den meisten Ländern der Europäischen Region der WHO, die von Island und Portugal bis an die Pazifikküste Rußlands reicht, sind zwischen 30 und 80 Prozent der Erwachsenen übergewichtig. Nur in wenigen Ländern erreiche der Verzehr von Obst und Gemüse das empfohlene Niveau, betont die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Besonders bei Kindern und Jugendlichen sei der Trend alarmierend. Adipositas sei nicht länger nur ein Syndrom wohlhabender Gesellschaften, sie breite sich auch zunehmend in Entwicklungs- und Schwellenländern aus. Bekanntschaft mit Pommes, Hamburgern und Cola machen viele Kinder, etwa in der Türkei, bereits im ersten Lebensjahr. Nach einer jüngst veröffentlichten Studie bekommt ein Viertel der türkischen Kinder noch vor Erreichen des dritten Lebensjahres auch Fast-Food zu essen. In Istanbul beträgt dieser Anteil sogar mehr als 40 Prozent. Schon in den ersten zwölf Lebensmonaten trinken demnach sechs Prozent der Kinder Cola.

Derzeit sind nach Erkenntnissen der WHO etwa 20 Prozent der Kinder in Europa übergewichtig und von diesen wiederum ein Drittel fettleibig. Um dem gefährlichen Trend entgegenzuwirken, wollen die Gesundheitsminister und Experten auf einer Tagung in Istanbul mit einer “Europäische Charta zur Bekämpfung der Adipositas” zum Gegenangriff übergehen. Langfristiges Ziel sei es, “Gesellschaften zu schaffen, in denen eine durch gesunde Ernährung und Bewegung geprägte Lebensweise die Norm ist”, heißt es im Entwurf.

Da in Europa immer mehr Menschen in Städten leben, vorwiegend Auto fahren, Computer-Arbeitsplätze haben und mehr und mehr verarbeitete Nahrungsmittel und Getränke kaufen, zielen die Gegenstrategien auf eine Vielzahl von Umfeldern – von der Familie über Kindergärten und Schulen, Arbeitsplätze und Verkehrsmittel bis hin zu Städtebau und Freizeiteinrichtungen. Die Forderungen reichen von kostenlosem Obst in der Schule und am Arbeitsplatz, über erschwingliche Preise für gesündere Lebensmittel, weniger Werbung für energiereiche Nahrung und Getränke bis hin zur Förderung des Radfahrens und Gehens durch bessere Städteplanung und Verkehrspolitik. Sichtbare Fortschritte, besonders bei Kindern und Jugendlichen, müßten in den meisten Ländern innerhalb der nächsten vier bis fünf Jahre erreichbar sein, lautet der optimistische Ausblick, “eine Trendumkehr bis spätestens 2015″.

Vorsicht bei Gewächshaus-Obst!

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Obst und Gemüse kommen heute schneller in die Läden: wenn Sie saisongerecht kaufen und nur das wählen, was die Natur in Deutschland zur entsprechenden Zeit reifen lässt. Das Obst wird dann von Ihnen schneller verbraucht, es bleibt keine Zeit für Vitaminverfall.

Vorsichtig sollten Sie allerdings bei Obst sein, das von unseren westlichen Nachbarn in Gewächshäusern produziert wird. Hält sich die Tomate 6 Wochen im Kühlschrank, ohne matschige Stellen zu entwickeln? Dann verzehren Sie nichts anderes als schnittfest gemachtes Wasser! Wählen Sie daher lieber Bio-Ware, die ist langsam gereift und liefert wirklich Vitamine. Übrigens erkennen Sie vitalstoffarmes Obst und Gemüse sofort: Es ist von blasser Farbe oder hat meist braune Flecken.

(Quelle: Dr. Spitzbart’s Gesundheits-Praxis)

Glückliche Kühe: Bio-Milch hat mehr Omega-3-Fettsäuren

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Nach einer Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben Milchprodukte, die aus der Milch „glücklicher“ Kühe hergestellt werden, einen höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren als vergleichbare Produkte aus konventionellem Landbau. Diese Untersuchung an insgesamt zwölf Milcherzeugnissen, die Hälfte davon Bio-Produkte, bestätigt die Ergebnisse vorangegangener Studien, bei denen in der Milch von Kühen, die auf der Weide gehalten und überwiegend mit Grünfutter ernährt werden, mehr Omega-3-Fettsäuren gefunden wurden. Eine Stallhaltung und die Fütterung mit Kraftfutter dagegen lässt den Anteil an den wertvollen herzschützenden Substanzen sinken.

Weintrinker essen gesünder

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Nicht der hoch gelobte Wein, sondern die Ernährung von Weintrinkern könnte ein Grund für ihre längere Lebenserwartung sein, die in mehreren Studien nachgewiesen wurde. Bislang gingen Wissenschaftler davon aus, dass es der Weinkonsum selbst sei, der das Leben verlängere. Doch dänische Mediziner um Dr. Morton Gronbeak vom Nationalen Institut für Öffentliche Gesundheit in Kopenhagen fanden heraus, dass Menschen, die lieber Wein trinken, im Vergleich zu Bier- und Schnapsliebhabern wesentlich mehr gesundheitsförderliche Lebensmittel konsumieren. Die Auswertung von 3,5 Millionen Einkäufen in dänischen Supermärkten zeigte, dass Weinkäufer häufiger zu Obst und Gemüse, gesunden Speiseölen und fettarmen Milch- und Fleischprodukten greifen. Bei Menschen, die ausschließlich Bier und keinen Wein kaufen, lagen oft ungesündere Lebensmittel wie Fertiggerichte, Zucker, Wurst, Schweinefleisch, Limonade sowie Chips und Kräcker im Einkaufskorb.

Maßvolle Bewegung macht mehr gute Laune

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Das beste Mittel gegen schlechte Laune ist nach wie vor Bewegung. Das bestätigt eine Untersuchung am Zentrum für Gesundheit der Sporthochschule Köln. Ergebnis: schon nach sechs Minuten auf dem Ergometer oder dem Stepper gaben die Teilnehmer an, sich aktiver, fröhlicher weniger ärgerlich oder nervös zu fühlen und mehr Energie zu haben. Durch längeres Training ließ sich dieser Effekt noch verbessern. Dabei kann auf den Turbo ruhig verzichtet werden, maßvolles „Dieseltempo“ bringt nämlich mehr: Wer bei einem mäßigen Belastungspuls von 130 Schlägen in der Minute sportelt, erzielt – rein stimmungsmäßig – die größte Wirkung.

Gegen Cholesterinmafia und Ernährungsmärchen

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Auch vier Jahre nach dem Lipobay-Skandal bekommen immer noch viel zu viele Menschen mit nur geringgradig oder mittelschwer erhöhten Cholesterin-Werten Lipidsenker, obwohl allein eine Ernährungsumstellung risikolos die Blutfette senken könnte, kritisiert Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und -beratung (ZEK), Aachen, „die Machenschaften der Cholesterinmafia“. Für den Ernährungsratgeber „Cholesterin natürlich senken“ (Knaur, 9,90 €) hat er zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Katrin Raschke die wissenschaftliche Fachliteratur zusammengefasst. Ergebnis: Bis zu 50 Prozent der Lipidsenker-Verordnungen seien überflüssig und setzten die Gesundheit der Patienten unbegründet Gefahren aus. Nicht genug, dass die Werbung „der Cholesterinmafia“, die für rezeptpflichtige Arzneimittel wie Lipidsenker eigentlich verboten sei, den Menschen regelrecht einrede, dass jeder Cholesterinwert über 200 mg/dl ein Gesundheitsrisiko darstelle, verunsicherten immer noch viele Ernährungsmärchen die Bevölkerung.
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