Maßvolle Bewegung macht mehr gute Laune

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Das beste Mittel gegen schlechte Laune ist nach wie vor Bewegung. Das bestätigt eine Untersuchung am Zentrum für Gesundheit der Sporthochschule Köln. Ergebnis: schon nach sechs Minuten auf dem Ergometer oder dem Stepper gaben die Teilnehmer an, sich aktiver, fröhlicher weniger ärgerlich oder nervös zu fühlen und mehr Energie zu haben. Durch längeres Training ließ sich dieser Effekt noch verbessern. Dabei kann auf den Turbo ruhig verzichtet werden, maßvolles „Dieseltempo“ bringt nämlich mehr: Wer bei einem mäßigen Belastungspuls von 130 Schlägen in der Minute sportelt, erzielt – rein stimmungsmäßig – die größte Wirkung.

Gegen Cholesterinmafia und Ernährungsmärchen

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Auch vier Jahre nach dem Lipobay-Skandal bekommen immer noch viel zu viele Menschen mit nur geringgradig oder mittelschwer erhöhten Cholesterin-Werten Lipidsenker, obwohl allein eine Ernährungsumstellung risikolos die Blutfette senken könnte, kritisiert Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und -beratung (ZEK), Aachen, „die Machenschaften der Cholesterinmafia“. Für den Ernährungsratgeber „Cholesterin natürlich senken“ (Knaur, 9,90 €) hat er zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Katrin Raschke die wissenschaftliche Fachliteratur zusammengefasst. Ergebnis: Bis zu 50 Prozent der Lipidsenker-Verordnungen seien überflüssig und setzten die Gesundheit der Patienten unbegründet Gefahren aus. Nicht genug, dass die Werbung „der Cholesterinmafia“, die für rezeptpflichtige Arzneimittel wie Lipidsenker eigentlich verboten sei, den Menschen regelrecht einrede, dass jeder Cholesterinwert über 200 mg/dl ein Gesundheitsrisiko darstelle, verunsicherten immer noch viele Ernährungsmärchen die Bevölkerung.
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Cholesterinwerte: Training vor dem Essen ist gut

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Wer kurz vor üppigen Mahlzeiten trainiert, tut etwas für seine Cholesterinwerte. Amerikanische Wissenschaftler von der Universität Missouri haben den Cholesterinspiegel von 21 Sportlern genauer unter die Lupe genommen. In einer ersten Testphase trainierten die Männer vor dem Essen, in der zweiten erst danach. Das Ergebnis: Absolvierten die Athleten ihr Training von den Mahlzeiten, hatten sie später deutlich höhere Werte des „guten“ HDL-Cholesterins als wenn Sie mit gefülltem Magen an den Start gingen.

Burnout-Syndrom: Frauen besonders gefährdet

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Bis vor wenigen Jahren galten hauptsächlich Angehörige der helfenden Berufe als Kandidaten für das Burnout-Syndrom, das „Ausgebranntsein“. Neuere Untersuchungen, wie die des Instituts für Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen zur Situation von IT-Mitarbeitern, belegen, dass auch in anderen Berufsgruppen die Gefahr der chronischen Erschöpfung in hohem Maße besteht. Neben hoher Stressbelastung, schlechten Arbeitsbedingungen und Zeitdruck spielen bei der Entstehung des Burnout-Syndroms überhöhte Ansprüche an sich selbst eine große Rolle. … weiterlesen »

Zink halbiert die Erkältungszeit

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Eine Studie an der Cleveland Clinic in Ohio (USA) zeigt, dass Zink die Dauer von Erkältungen durchschnittlich fast halbieren kann – von 7,6 auf 4,4 Tage. Demnach sollen schon zirka zehn Milligramm Zink pro Tag vor einer Grippe oder Erkältung bewahren. Das Spurenelement Zink ist ein wichtiger Stoff für das menschliche Immunsystem. Es ist an der Bildung von Antikörpern beteiligt und macht den Körper gegen Krankheitserreger mobil.

Vier Kilo mehr verdoppeln das Diabetesrisiko

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Abspecken und Bewegung verringern die Gefahr, dass sich Diabetes mellitus manifestiert. Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland haben heute Diabetes mellitus und damit zehnmal so viele wie in den 50er Jahren. Über 90 Prozent davon sind Typ-2-Diabetiker. Der Trend stark zunehmender Erkrankungszahlen ließe sich durch Prävention mit Bewegung und gesunder Ernährung bremsen. “Der absolut treibende Faktor für Typ-2-Diabetes ist Übergewicht”, sagt Professor Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam. Nach Studiendaten verdoppeln übergewichtige Menschen mit jeder Gewichtszunahme von drei bis vier Kilogramm ihr Diabetes-Risiko.

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