Auf den Inhalt kommt es an: Trüber Apfelsaft ist gesünder

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Viermal mehr gesundheitsfördernde Stoffe enthält naturtrüber Apfelsaft im Vergleich zu klarem Saft. Das folgern Forscher der Universität Breslau aus ihren Laboranalysen. In den Schwebstoffen des ungefilterten Safts steckt demnach ein Großteil der entzündungshemmenden Substanzen eines Apfels.
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Sehkraft im Alter: Grünkohl & Co ist gut für die Augen

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Patienten mit Sorgen um ihre Sehkraft sollten viel Grünkohl, Spinat, Brokkoli oder Erbsen essen. Das empfiehlt Dr. Suzen Moeller von der Universität Madison in den USA. Der Ernährungstipp gilt besonders für Menschen, in deren Familie die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) vorkommt. AMD hat eine starke genetische Komponente. In einer Studie der Augenspezialistin war die AMD-Rate bei Teilnehmern, die viel grünes Gemüse verzehrten, nur halb so hoch wie bei jenen, die es weitgehend verschmähten. Die Schutzwirkung beruht offenbar darauf, dass grünes Gemüse viel von den Karotinoiden Lutein und Zeaxanthin enthält. Und die gehören auch zu den Makulapigmenten.

Rauchende Väter schädigen ihr Erbgut

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Zigarettenrauch enthält Bestandteile, die das Erbgut der Körperzellen verändern. Derartige Mutationen können Krebs auslösen. Die Veränderungen können aber auch in Spermien auftreten und dann an die nächste Generation weitergegeben werden. Das fand Carole Yauk, Forscherin bei Canada Health, einer Forschungseinrichtung des Gesundheitsministeriums, heraus. „So können rauchende Männer den Grundstein für eine Schädigung ihrer potenziellen Kinder legen, lange, bevor sie überhaupt eine Frau gefunden haben“. Im Magazin „Cancer Research“ legt die Forscherin klar, dass die Warscheinichkeit von Mutationen in der Keimbahn parallel zur Dauer des Rauchens ansteigt.

Dose oder Tiefkühlkost? Wenn Vitamine baden gehen…

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Mit Erbsen, Bohnen oder Möhren aus der Dose können Sie ruck zuck eine schmackhafte Gemüsemahlzeit auf den Tisch bringen. Besonders wertvoll ist sie jedoch nicht. Denn Konservengemüse wird stark und lange erhitzt, besser gesagt, nahezu sterilisiert! Die Stiftung Warentest rechnet „mit 50 Prozent Vitaminverlust im Mittel“. Wie viele Vitamine in der Dose erhalten bleiben, hängt aber auch von ihrer Größe ab: je kleiner die Konservendosen, desto kürzer ist die Erhitzungszeit und desto geringer sind die Verluste. … weiterlesen »

Granatapfel: Lebenssaft und Liebeselixier

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Seit über 5000 Jahren wird der Granatapfel kultiviert – aus gutem Grund. Die äußerlich eher unscheinbare Frucht, die sich aus den wunderschönen Blüten des Granatapfelbaums entwickelt, gibt beim Öffnen exotisch rote, saftpralle Fruchtkammern frei. Und dieser Saft hat es in jeder Hinsicht in sich. Er überzeugt nicht nur durch seinen ausgezeichneten Geschmack, auch durch seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe. Kaum eine andere Frucht wurde in den vergangenen Jahren so ausgiebig unter die Lupe genommen wie der sogenannte „Liebesapfel“. Und je länger sich die Wissenschaftler mit ihm beschäftigen, umso mehr sind sie von seinen Eigenschaften begeistert. Wie die Studien zeigten, bietet der Granatapfel

  • höchsten antioxidativen Schutz für Gefäße und Gehirn
  • Vorbeugung gegen Herz-Kreislauferkrankungen
  • Deutliche Reduktion von arteriosklerotischen Gefäßablagerungen
  • Stärkung der Liebeskraft im Alter, insbesondere bei erektiler Dysfunktion
  • Schutzwirkungen vor Krebs und Wachstumshemmung von Krebszellen (insbesondere Prostata und Brust)
  • Hormonellen Ausgleich bei PMS und Wechseljahresbeschwerden
  • Anti-entzündliche Pflanzenstoffe (insbesondere wirksam bei Arthritis)

Der gesamte Granatapfelbaum ist immer noch eine potenzielle Quelle für unentdeckte Substanzen, die positive gesundheitliche Effekte für den Menschen besitzen könnten. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Granatapfelsaft und die fermentierten Extrakte aus Frucht, Blättern, Schalen und Blüten in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Granatapfelsaft hat eine dreimal höhere antioxidative Wirkung als Rotwein oder Grüntee. Die roten Exoten gibt es jetzt in vielen Obst- und Gemüseläden. Wichtig ist allerdings, auf eine gute Qualität zu achten und möglichst Produkte aus biologischem oder kontrolliertem Anbau zu verwenden.

Bei Grippe können Antibiotika mehr schaden als nützen

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Grippale Effekte sollten nicht in Eigeninitiative mit Antibiotika behandelt werden, die sich als Restbestände in der Hausapotheke befinden. Erkältungen und Grippe werden in der Regel durch Viren verursacht, darauf macht der Verband der Internisten aufmerksam. Antibiotika helfen nur bei Entzündungen, die durch Bakterien oder Pilze verursacht werden. Bei Virusinfektionen hingegen können Antibiotika mehr schaden als nützen. Neben Allergien können Nebenwirkungen wie Magenprobleme, Durchfall oder Nieren- und Leberschäden auftreten.

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