So frühstückt die Welt

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Die Bedeutung des Wortes „Frühstück“ reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück und meinte ursprünglich das frühmorgens gegessene Stück Brot. In den verschiedenen Kulturkreisen unterscheiden sich jedoch Gestaltung, Rituale, Dauer, Zeitpunkt sowie die Art der verzehrten Nahrungsmittel maßgeblich. Deutsche, Österreicher und Schweizer beginnen den Tag mit einem heißen Getränk, meist Kaffee, Tee oder Kakao, Backwaren sowie verschiedenen Brotaufstrichen. Zunehmend gelangen auch Müsli, Getreide, Joghurt oder Obst auf dem Frühstückstisch. Deftiger mögen es die Engländer. Ein traditionelles englisches Frühstück besteht aus gebratenem Speck, kleinen gebratenen Würstchen, Spiegeleiern, gebackenen Bohnen sowie Toast, schwarzer Tee und Fruchtsaft. Auch auf Porridge, den morgendlichen Brei aus Hafer und Wasser, können die Briten nicht verzichten.

Wer es gerne exotisch mag, ist mit einem japanischen Frühstück gut bedient. Wenn sich nicht der Magen umdreht, kann mit einer Kombination aus vergorenem Sojabohnenbrei, gebratenem Fisch, Reis sowie einer Misosuppe aus Sojabohnenpaste und Fischsud in den Tag gestartet werden. Magenschonender geht es in Australien zu. Hier heißt das Frühstücks-Highlight Vegemite, ein konzentriertes Hefeextrakt, welches beim Bierbrauen anfällt. Es sieht wie Schokoladenaufstrich aus, schmeckt allerdings wie ein salziger Suppenwürfel. Wer es gerne unkompliziert mag, sollte französisch frühstücken. Der Franzose gibt sich mit einem Gebäckteil sowie einem Milchkaffee, einem Espresso oder einer heißen Schokolade zufrieden. In der klassischen Definition gehört zum französischen Frühstück auch eine Zigarette. Die Unwichtigkeit dieser Mahlzeit zeigt sich auch sprachlich; im Französischen ist das Frühstück nur ein „kleines Mittagessen“, das petit déjeuner.

Risiko für “falsche” Nichtraucher

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Der Nichtrauchertarif bei Lebensversicherungen ist deutlich günstiger. Doch Vorsicht: Wer hier mogelt, riskiert, dass die Versicherung die Zahlung verweigert. Das macht ein Urteil des Landgerichts Coburg deutlich. In dem betreffenden Fall hatte eine Frau im Jahr 2003 bei ihrem Lebensversicherer einen Nichtrauchertarif abgeschlossen. … weiterlesen »

Schlechte Ernährung, wenig Bewegung: Immer mehr Diabetes

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Im Jahr 2030 werden einer Prognose zufolge 40 Prozent der Deutschen Diabetes haben, wenn sich das Ernährungs- und Bewegungsverhalten nicht deutlich ändert. “Altersdiabetes wird ein zunehmendes Problem, weil die Bevölkerung immer älter und immer dicker wird und sich immer weniger bewegt”, so Professor Klaus Eder, Ernährungsphysiologe an der Universität Halle-Wittenberg. Der Deutschen Diabetes-Union zufolge leben schon jetzt 7,5 Millionen Menschen in Deutschland mit der Zuckerkrankheit.

Pflanzliche Omega-3-Fettsäuren

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Omega-3-Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf Herz und Kreislauf, schützen die Gefäße und verbessern die Fließeigenschaften des Blutes. Für den Menschen sind Omega-3-Fettsäure lebensnotwendig. Der Körper kann sie jedoch nicht selbst bilden, weshalb sie regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine erhöhte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren für die gesamte Bevölkerung. Besonders fette Seefische wie Makrele, Sardine, Sardelle, Lachs oder Thunfisch liefern die wertvollen Stoffe; Alternative sind auch Fischölpräparate.
Für Menschen, die sich rein vegetarisch ernähren wollen, kann das ein Problem sein. Nun kann durch ein neues Verfahren die essentielle Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) auch aus der Mikroalge Ulkenia gewonnen werden.

Auf den Inhalt kommt es an: Trüber Apfelsaft ist gesünder

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Viermal mehr gesundheitsfördernde Stoffe enthält naturtrüber Apfelsaft im Vergleich zu klarem Saft. Das folgern Forscher der Universität Breslau aus ihren Laboranalysen. In den Schwebstoffen des ungefilterten Safts steckt demnach ein Großteil der entzündungshemmenden Substanzen eines Apfels.
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Sehkraft im Alter: Grünkohl & Co ist gut für die Augen

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Patienten mit Sorgen um ihre Sehkraft sollten viel Grünkohl, Spinat, Brokkoli oder Erbsen essen. Das empfiehlt Dr. Suzen Moeller von der Universität Madison in den USA. Der Ernährungstipp gilt besonders für Menschen, in deren Familie die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) vorkommt. AMD hat eine starke genetische Komponente. In einer Studie der Augenspezialistin war die AMD-Rate bei Teilnehmern, die viel grünes Gemüse verzehrten, nur halb so hoch wie bei jenen, die es weitgehend verschmähten. Die Schutzwirkung beruht offenbar darauf, dass grünes Gemüse viel von den Karotinoiden Lutein und Zeaxanthin enthält. Und die gehören auch zu den Makulapigmenten.

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