Tee mit Zitronensaft gilt als „heißer Tipp“ bei kühlem Wetter. Aber: Macht es überhaupt einen Sinn? Schließlich ist Vitamin C eine empfindliche Substanz, die durch Hitze zerstört wird. Die Antwort: Gibt man frischen Zitronensaft in heißen Schwarztee, so sind nach zehn Minuten noch etwa 80 Prozent des Vitamins erhalten – meldet Das Deutsche Grüne Kreuz. Das lohnt durchaus. Tipp: Tee zunächst etwas abkühlen lassen, Zitronensaft zugeben und zügig trinken. Fertige Tees mit Vitamin-C-Zusatz sind nach Analysen ebenfalls geeignet, den Tagesbedarf zu decken.
Wer viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch verzehrt, senkt das Risiko für chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) ganz erheblich, das berichtet die Zeitschrift Thorax. Während einer amerikanischen Großstudie sank die Erkrankungswahrscheinlichkeit bei gesunder Ernährung um 50 Prozent. Und das auch, wenn die Forscher andere Risikofaktoren wie Alter oder Raucher berücksichtigten. Unter dem Sammelbegriff COPD fassen Mediziner verschiedene Lungenleiden zusammen, die chronisch sind und sich verschlimmern, beispielsweise Bronchitis.
Bewegung ist Medizin: Durch Radfahren Gelenkschmerzen lindern
Dass Bewegung gut als Gesundheitsvorsorge geeignet ist, hat sich bei vielen herumgesprochen. Aber moderate Bewegung hilft sogar bei konkreten Beschwerden. So kann Fahrradfahren langfristig Gelenkschmerzen lindern, erläutert die Initiative Stark gegen den Schmerz in München. Ist das Gefährt richtig eingestellt, stärkt das Treten die Haltemuskulatur der betroffenen Gelenke. Außerdem hilft Radfahren, mehr Gelenkflüssigkeit zu produzieren. Diese wirke als Schmiere zwischen den Gelenkflächen. Vor allem für die Knie ist Radfahren schonend, da bei dieser Bewegungsart nicht das volle Körpergewicht auf den Glenken lastet.
Die gute Funktion des Immunsystems hängt von der ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen ab. Bei guter Versorgung sind Infektionen der oberen Atemwege seltener als ohne. Zudem kann eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen die Immunantwort auf eine Grippe-Impfung stärken. Das hat eine prospektive, randomisierte, Doppelblind-Studie zur Nährungsergänzung an der Universität von Florida in Gainesville ergeben (Journal of the American Geriatrics Society 52, 2004, 3). Für 183 Tage nahmen die Patienten täglich einen Nahrungszusatz mit Antioxidantien, Zink, Selen und ausgewählten Energieträgern zu sich oder ein Kontrollprodukt gleichen Energieinhaltes, aber ohne Mikronährstoffe. Die Patienten notierten täglich, ob sie Symptome eines Infektes der oberen Atemwege hatten. Ergebnis: Die Patienten aus der Kontrollgruppe hatten insgesamt an 156 Tagen Symptome eines Atemwegsinfektes, mit dem Nahrungsergänzungsmittel an 78 Tagen.
Es kommt nicht immer nur auf die Optik an. Der Platz eines Obstkorbs sollte nicht lediglich der Einrichtung angepasst werden, vielmehr gehört er an eine gut belüftete Stelle im Wohnraum. Außerdem empfiehlt es sich, nur für die nächsten zwei Tage frisches Obst zu lagern. Denn: Eine einzige braune Banane oder ein überreifer Apfel lässt, so das Deutsche Grüne Kreuz, den gesamten Inhalt ganz schnell in das Postklimakterium (Überreife) umschlagen und verderben.
Bisher wurden vor allem Tomaten und Möhren mit dem hochwirksamen Bioaktivstoff Lycopin in Verbindung gebracht. Das Carotinoid sorgt für die rote Farbe dieser Früchte, er zählt zu den Antioxidantien, gilt als Fänger von schädlichen Freien Radikalen. Eine Studie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena ergab kürzlich, dass der bisherige Lycopin-Spitzenreiter, die Tomate, von der Hagebutte noch weit übertroffen wird. Von Lycopin ist bekannt, dass der Stoff die Haut vor schädlichen UV-Strahlen schützt und das Krebsrisiko senkt. Besonders vorteilhaft: Er steckt auch noch in der Hagebuttenkonfitüre.





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