Risikofaktor Speckgürtel

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Wer wissen möchte, ob überflüssige Pfunde Herz und Kreislauf gefährden, sollte lieber einen Blick auf den Bauch statt auf die Waage riskieren. Denn die Gesundheitsgefahr lauert im „Speckgürtel“ rund um den Bauchnabel. Je üppiger dieser ausfällt, darauf weist die Initiative gesund leben und ernähren e. V. (Ige) hin, umso höher liegt das Risiko für koronare Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes. Männer sollten daher den Gürtel spätestens ab einem Bauchumfang von 94 Zentimetern, Frauen sogar schon ab 80 Zentimetern enger schnallen, denn bereits ab dort erhöht sich die Gefahr. Dies bestätigte eine  auf dem diesjährigen Kardiologenkongress vorgestellte Studie unter der Leitung von Professor Sigmund Silber aus München.

Schwarztee besser ohne Milch trinken

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In England gehört sie für viele zum Fünfuhrtee dazu. Aber Teetrinker einer Studie zufolge sollten Sie die Milch lieber weglassen – zumindest, wenn Sie ihrem Herz-Kreislauf-System etwas Gutes tun wollen. Denn die gefäßschützenden Eigenschaften von Schwarztee gehen durch die in der Milch enthaltenen Kaseine offenbar vollständig verloren, berichten Kardiologen von der Charité in Berlin. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden jetzt im “European Heart Journal” online veröffentlicht. Für die Studie hatten die Ärzte um Professor Verena Stangl per Ultraschall die Unterarm-Arterien von 16 gesunden Frauen untersucht, die zu drei Gelegenheiten jeweils einen halben Liter Tee, Tee mit zehn Prozent fettarmer Milch oder, zur Kontrolle, gekochtes Wasser tranken. Die gefäßentspannende Wirkung beobachteten die Forscher nur bei Tee ohne Milch. Sie vermuten, dass Kaseine in der Milch gefäßschützende Catechine im Tee binden.

Eiweiß: Die Mischung machts

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Kombiniert man verschiedene eiweißreiche Lebensmittel miteinander, gelingt eine optimale Eiweißversorgung auch ohne Fleisch, weiß die Ernährungswissenschaftlerin Nadine Körner. Bereits mit einer vielfältigen Kost lassen sich solche Aufwertungseffekte gut erzielen. Besonders wertvolle Kombinationen, die mindestens eine so hohe Eiweißwertigkeit wie Fleisch haben, sind beispielsweise Ei mit Kartoffeln oder Soja, Milch mit Weizen sowie Bohnen und Mais. Auch viele traditionelle Gerichte, etwa Linsen mit Spätzle, erreichen eine hohe Eiweißqualität, schreibt der Reformhaus Kurier.

Ein Gläschen am Abend erfreut das Herz

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Eine Flasche Bier oder ein Glas Wein am Abend sind nicht nur gut für die Seele, sondern auch für den Körper. Für diese umstrittene Hypothese gibt es jetzt neue Daten. Demnach bewahrt mäßiger Alkoholkonsum auch solche Menschen vor einem Herzinfarkt, die ohnehin schon gesund leben. In ihrer Analyse der Health Professional Study haben Dr. Kenneth Mukamal und seine Kollegen aus Boston in den USA Daten von knapp 8870 Männern mit einem gesunden Lebensstil ausgewertet, die über 16 Jahre lang beobachtet wurden. Die Männer rauchten nicht, hatten einen BMI von unter 25, keine schweren Erkrankungen, hatten jeden Tag mindestens 30 Minuten Bewegung und aßen besonders viel Obst, Gemüse, Fisch, Nüsse und Nahrung mit ungesättigten Fettsäuren. Diese Kriterien mussten mindestens bei einer von fünf Befragungen in den 16 Jahren allesamt zutreffen. Analysiert wurde nun der Alkoholkonsum und die Herzinfarktrate. Das Ergebnis: Insgesamt gab es in den 16 Jahren 106 Herzinfarkte. Bei Männern, die keinen Alkohol tranken, lag die Herzinfarktrate bei 2,7 pro 1000 Personenjahre, bei Männern mit 5 bis 15 g täglich bei 1,6 pro 1000 Personenjahre. Am geringsten war die Herzinfarktrate bei Männern, die täglich den Alkoholgehalt einer Flasche Bier oder eines Glases Wein konsumierten (15 bis 30 g Alkohol pro Tag): Hier lag sie bei 1,1 pro 1000 Personenjahre und war damit etwa 60 Prozent niedriger als bei Abstinenzlern. Männer die noch mehr tranken, hatten jedoch überhaupt keinen erkennbaren Nutzen.

Gute Laune macht einfallsreich

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Gute Laune macht kreativ, verringert jedoch die Fähigkeit zum konzentrierten Arbeiten. Das haben kanadische Forscher um Adam Anderson von der Universität von Toronto in Tests mit Freiwilligen gezeigt, die in guter, neutraler oder trauriger Stimmung Aufgaben zu lösen hatten. Ihre Ergebnisse stellen sie im Magazin “PNAS” vor. 24 Probanden wurden mit Musik in gute, neutrale oder traurige Stimmung versetzt, dann mussten sie Aufgaben lösen. Die Probanden in trauriger Stimmung fokussierten ihre Konzentration auf einen engen Bereich, bei den gut Gelaunten erweiterte sich die Aufmerksamkeit. Dadurch ließen sie sich zwar leichter ablenken, sie waren jedoch kreativer. Denn gut gelaunte Menschen seien eher bereit, Informationen jenseits ihres derzeitigen Blickwinkels aufzunehmen, erklären die Forscher. So seien sie in der Lage, ungewöhnliche und einfallsreiche Verknüpfungen zwischen Wörtern herzustellen.

Naschen Sie sich fit!

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Naschen, das gilt gerade in der Weihnachtszeit, muss nicht schädlich und belastend für den Körper sein – wenn Sie die richtigen Leckereien aussuchen und dabei Maß halten. Viel Schwung und Energie liefern Ihnen Pistazien, die Sie – mit getrockneten und pürierten Aprikosen und Rosinen vermengt – zu schmackhaften Energiebällchen formen können. Der ernährungswissenschaftliche Hintergrund: Die Pistazien versorgen Sie mit wichtigen Mineralstoffen wie Kalium (erforderlich zur Regulierung des Wasserhaushaltes), Magnesium (zur Stärkung der Muskeln) und Betakarotin (schützt die Zellen und kräftigt die Knochen).

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