Reizwort Diät: Ist Übergewicht ein Armeleute-Problem?

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I´ve been really disappointed with you people.Sozial-Hardliner Sarrazin ledert weiter: „Das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern ist das Untergewicht”. Das liegt aber weniger am guten Leben als an schlechten Ernährungsbedingungen.

Überall wo es Abstruses zum Thema Armut zu sagen gibt, ist er dabei, Ex-Senator und Neu-Banker Thilo Sarrazin. Fakten? Eher Nebensache. Hauptsache die Show stimmt. Man gönnt sich ja sonst nichts. Da ist ein Bad in den Medien genau das Richtige für’s Ego. Nun meldete sich der notorische „Polit-Punker“, der mittlerweile in den Vorstand der Bundesbank aufgerückt ist, mit verqueren Argumenten in Sachen Übergewicht zu Wort. Frei übersetzt: Langzeitarbeitslose sind übergewichtig, weil sie wie die Maden im Speck leben.

Recht realitätsfern, diese Interpretation. Denn dass sich jemand für 3,76 Euro “völlig gesund, wertstoffreich und vollständig ernähren” kann, wie Sarrazin in der “Welt” am Beispiel eines 3-Tages-Speiseplanes vorrechnen ließ, ist zwar machbar. Aber nur, wenn Schrippen und Kartoffelsalat in Kompanie-Portionen eingekauft werden. Doch Billig-Bratwurst, bis der Arzt kommt, das ist weder gesund noch wertstoffreich. Und so unvollständig, dass es in gesundheitsgefährdender Mono-Esskultur endet.

Am guten Essen kann das Kilo-Problem also nicht liegen, das gibt Hartz IV wahrlich nicht her. Trotzdem liegt die Ursache der Misere in der Ernährung. Denn gerade die Billigstnahrungsmittel, die Sarrazin empfiehlt, haben wenig Vitalstoffe wie Mineralien und Vitamine. Folglich ist bald nach Verzehr der Hunger wieder da. Zudem lauern darin die meisten Zusatzstoffe. Und auch die sind an der Entstehung von Übergewicht beteiligt. Ein Versäumnis der Politik, die das massenhafte Aufkommen von künstlichen Lebensmitteln nicht unterbinden konnte. Das aber betrifft nicht nur arme Leute.

Was also tun gegen Hüftringe, Specknacken und Kugelbäuche? Diäten, gleich welcher Art, helfen gegen Adipositas nicht weiter, jedenfalls nicht dauerhaft. Aber es gibt einen Ausweg. Lesen Sie die Hintergründe auf der Website „Leben ohne Diät“. Horst Klier berichtet über seine Erfahrungen und wie er aus der Fettfalle entkam. Sein Buch „Leben ohne Diät“ stellt er kostenlos als Download zur Verfügung: http://www.leben-ohne-diaet.de/text/das-buch.html

Abnehmen: Nicht Menge sondern Kaloriendichte entscheidend

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Viel essen und trotzdem abnehmen – was wie ein Werbeversprechen klingt, lässt tatsächlich die überschüssigen Pfunde schmelzen. Voraussetzung ist aber, dass die Nahrung viel Wasser und wenig Kalorien enthält: statt Steaks und Pommes also eher kalorienarme Suppen, Obst und Gemüse, schreibt die Ärzte Zeitung. … weiterlesen »

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