Die Essensfälscher: Was uns Lebensmittelkonzerne Tag für Tag auf die Teller lügen

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Banana skinsLebensmittel waren noch nie so gut wie heute, so tönt es immer öfter in den Medien. Von wegen, meint Thilo Bode, Chef der der Verbraucherorganisation foodwatch. In seinem neuen Buch seziert er die ausgebufften Strategien der Lebensmittelkonzerne.
“Fitness”-Produkte? Fehlanzeige, die machen nicht fit, sondern höchstens fett. Und wie steht es mit dem traditionell und regional hergestellten Schwarzwälder Schinken? In Wahrheit stammt der aus Massentierhaltung und wird aus ganz Europa herangekarrt. “Gesunde” Kinderprodukte? Von wegen, vorwiegend verkappte Zuckerbomben. Und Bio-Apfelgetränke? Trugschluss, haben noch nie einen Apfel gesehen.

Ausrutscher, Unachtsamkeit, dumm gelaufen? Schön wär’s, denn hinter diesen haarsträubenden Täuschungsmanövern steckt System. Hintergrund: Die Nahrungsmittelkonzerne stehen vor den Grenzen ihrer Wachstumsmöglichkeiten. Also muss alter Wein in neue Schläuche hinein gelogen werden. Sprich: Mithilfe Milliarden schwerer Werbe-Etats drehen sie uns angeblich neue und bessere Produkte an. Allerdings gaukeln diese die Qualität nur vor – und gefährden zudem nicht selten unsere Gesundheit.
Bode nimmt Produkte ins Visier, die wir alle kennen – und er nennt Ross und Reiter. Daher ist dieses Buch auch eine Anleitung, die unredlichen Praktiken der Nahrungsmittelkonzerne zu boykottieren.
http://foodwatch.de/buch_essensfaelscher/index_ger.html

Die Milch macht’s? – Zweifel mehren sich!

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Milchtrinken2Dass Milch durchaus nicht so gesund ist, wie es uns die millionenschweren Werbekampagnen der Milchindustrie weiß machen wollen, wird von  Ernährungsexperten längst bezweifelt. Jetzt darf die MVS Milchvermarktungs-GmbH mehrere Werbeaussagen für “Die faire Milch” künftig nicht mehr verwenden. Die Wettbewerbszentrale in Bad Homburg hatte mehrere Werbeaussagen moniert. Die MVS verzichtet künftig darauf, für die faire Milch einen Gehalt “wertvoller Omega-3-Fettsäuren” oder sogar “einen wesentlich höheren Anteil” dieser ungesättigten Fettsäuren zu bewerben. Weiter will die Wettbewerbszentrale gegen die Bezeichnung “fair” vor dem Landesgericht München klagen. Die Bezeichnung sei strittig, ob Verbraucher durch den Begriff getäuscht werden, soll ein Musterprozess klären. “Fair” komme zwar bei den Verbrauchern gut an, der Begriff sei aber inhaltlich weitgehend unbestimmt und könne deshalb bei den Konsumenten auch unzutreffende Vorstellungen hervorrufen.

http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=view&id=17666&Itemid=521

Weitere Details und Hintergründe über den umstrittenen gesundheitlichen Wert von Milch finden Sie auf dieser Website:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kuhmilch.html

Depressionen: Was haben Tütensuppen und Fastfood damit zu tun?

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Free Goth Baby Belladonna Creative CommonsBislang stand Fast Food als Dickmacher im Verdacht. Außerdem soll es zu Diabetes und Herzkreislauf-Erkrankungen führen und sogar das Risiko für Unfruchtbarkeit erhöhen. Eine englische Untersuchung zeigt jetzt, dass industriell hergestellte Nahrung auch den Seelenzustand beeinträchtigt.

Näheres lesen Sie unter
http://www.food-detektiv.de/exklusiv.php?action=detail&id=80

Geschmacksfrage: Künstliche Aromen und Zuckeralkohole für Kita-Kinder?

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... und ohne UnterstützungEin internes Rundschreiben des Spitzenverbandes der deutschen Ernährungsindustrie (BLL) bringt zutage, wie Hersteller schon die Kleinsten an künstliche Nahrung gewöhnen wollen. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Süßstoffe sollen bei den Kitas weiter auf dem Speiseplan stehen. Der Hintergrund ist nicht schwer zu erraten: Wer frühzeitig künstlichen Geschmack „normal“ empfindet, bleibt meist ein Leben lang Kunde von Industrienahrung. In den neuen Leitlinien seien “Ideologische Verbotsaussagen” verhindert worden, heißt es in dem Verbandspapier. So sei es gelungen, dass “die nicht zu rechtfertigende Ausgrenzung von Schmelzkäse/Schmelzkäse- zubereitungen, Mayonnaise sowie von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Süßstoffen/Zuckeralkoholen wieder gestrichen“ wurde. Restlos zufrieden zeigt man sich damit allerdings nicht: Trotz massiver Einwände, so beklagen die Lobbyisten, habe die Forderung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) “keine Süßigkeiten in die Brotbox” nicht verhindert werden können.

Nähere Einzelheiten sowie weiterführende Links und Dokumente, u.a von „Spiegel online“, dem BLL und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt es unter
http://www.foodwatch.de/nachrichten/kinderernaehrung/

Die Ernährungslüge

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Die Ernährungslüge – denn Sie wissen nicht was Sie essen

TV-Beitrag von Pro7 – Welt der Wunder

Inhaltsfrage: Essen wir bald nur noch bunte Attrappen?

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„BILD-Zeitung“, „Spiegel“, „Focus“, „Hamburger Abendblatt“, „Frankfurter Allgemeine“ – jetzt haben auch die Pressegiganten das Thema aufgegriffen: In unserem Essen ist längst nicht mehr alles drin, was eigentlich hineingehört. Und das, obwohl bunte Verpackungen und warme Werbeworte genau dies skrupellos vorgaukeln. Damit aber nicht genug, längst ist in unserem täglich Brot viel zu viel von dem drin, was eben nicht dort hineingehört. Auch dies wird mit allen möglichen Tricks verschleiert. Eine Verbrauchertäuschung, auf die DAS ELEFANTENSYNDROM anhand verschiedener Fälle schon seit längerer Zeit hinweist.

Unsere Ernährungsrealität, sie bekommt mehr und mehr Frankensteinsche Züge: Pseudo-Garnelen aus Fischresten, Schokokekse ohne Schokolade, Putenfleisch mit Billiggeflügel gemixt – und das Ganze mit schönfärbenden Zusatzstoffen, künstlichem Aroma und Farbstoffen vertuscht. Hochwertig? Gesund? Vollwertig? Für die meisten erst mittels Wörterbuch der Lebensmittelchemie feststellbar. Manchmal selbst das nicht, für das Kleingedruckte auf der Packung hapert’s bei dem einen an Sehkraft, bei anderen reichen Schulbildung oder Zeitbudget nicht. Und einen Lügendetektor führen die allerwenigsten mit sich.

„Wir bewegen uns voll im gesetzlichen Rahmen,“ tönen die Hersteller. Foodwatch-Chef Bode ist ganz anderer Meinung: “Auf dem Lebensmittelmarkt sind rechtstaatliche Prinzipien außer Kraft gesetzt. Es ist, als würde die Polizei bekannt geben, dass massenweise Falschgeld im Umlauf ist – es aber nicht aus dem Verkehr zieht, sondern den Bürgern erklärt, wie sie die Blüten erkennen können. So verhalten sich die Behörden bei Schinken-Imitat.”

Bode fordert eine echte Revision des Verbraucherrechts. Die Behörden müssten verpflichtet werden, alle Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen zu veröffentlichen und dabei Ross und Reiter zu nennen. Weil das dauern dürfte, hat die Verbraucherzentrale Hamburg eine Sofortmaßnahme ergriffen. Damit die Käufer künftig bei Analogkäse, Schinkenimitat und Konsorten den Durchblick nicht verlieren, gibt es auf der Homepage der Hanseaten eine Plagiat-Liste. Bezeichnende Überschrift: „Vorsicht Imitat-Falle!“

www.vzhh.de

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