Ist Bio-Gemüse giftig?

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Angeblich bedrohen unbehandelte Pflanzen die Gesundheit des Menschen. Und Blattsalat heißt für manche Giftlattisch.

Ein Leserbeitrag von „Alex“ auf der Homepage www.sozialticker.de bringt es an den Tag: Der Chemiecocktail aus Pestiziden und Funghiziden in der konventionellen Landwirtschaft rettet unsere Gesundheit. Der Bio-Blattsalat hingegen ist ein arger Giftmischer …

Kopfsalat„Die Lebensmittel aus konventionellem Anbau sind i.d.R. wesentlich gesünder, als die aus “biologischem” Anbau, da die konventionelle Landwirtschaft heute besser ist, als der Ruf, der ihr immer noch zu unrecht anhaftet.
Im übrigen produziert jede Pflanze Gifte, die wir in uns aufnehmen. Und je “biologischer” eine Pflanze angebaut wird, um so mehr natürliches Gift wird diese gegen ihre Fressfeinde produzieren und diese sind für uns Menschen ebenfalls giftig.. Die Ur-Möhre ist z.B. so giftig, dass der Mensch an ihrem Genuss sterben würde. Blattsalat heisst nicht umsonst Giftlattisch. Auf die Pflanze aufgespritztes Gift kann man noch mit Wasser weitestgehend abwaschen, aber das in der Pflanze erzeugte Gift wird man unweigerlich mit essen.
Die Tiere sind was das anbelangt um einiges Klüger als sich vermeintlich gesund ernährende Menschen. Denn Tiere kennen die Pflanzengifte und versuchen diese deshalb z.B. durch das Essen von Kohle oder mineralstoffreicher Erde wieder zu neutralisieren bzw. schneller auszuscheiden.“

Kommentar
… ist es nicht so, Herr Alex, dass die natürlichen Fressfeinde von Pflanzen, in der Regel Kleinlebewesen wie Insekten, Schnecken u.ä., allerhöchstens wenige Gramm Körpergewicht auf die Waage bringen? Selbst die fallen von den pflanzlichen Abwehrgiften nicht tot um, mag aber sein, dass sie sich übergeben müssen. Hier von Giften zu reden, die einem Durchschnittsmenschen von etwa 70.000 Gramm schaden (der selbst von reichlich Schnaps, Zigaretten und Gammelfleisch nicht umfällt), das scheint mir arg an den Haaren herbeigezerrt. Zudem ist der Wissenschaft kein Fall bekannt, in dem Menschen an Blattsalat gestorben sind, es sei denn, sie sind darauf ausgerutscht und maßlos unglücklich gestürzt. Im Gegenteil, Menschen mit hohem “Grünzeugverzehr” leben nachweislich länger. Ebenso ist nachweisbar, dass Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft – nennen wir das Kind ruhig beim richtigen Namen, nämlich industrielle Nahrungsmittelproduktion – mit gutem Grund einer gesetzlichen Höchstwerte-Deckelung unterliegen. Und der Ausweg mit dem Gift abwaschen, der ist in schon aus physikalischer Hinsicht ein logischer Irrläufer. Pflanzen haben nämlich, anders als das Auto in der Waschstraße, die Eigenschaft, Gift in sich aufzunehmen.

In einem haben Sie allerdings Recht: Tiere sind klüger als Menschen. Wie anders ist es zu erklären, dass sich Kaninchen, vor die Wahl gestellt ob bio oder konventionell, zu hundert Prozent für die Bio-Möhre entscheiden? Ob das auch für die Ur-Möhre gilt, ist nicht bekannt, aber es sei darauf hingewiesen, dass die Urkartoffel sicher auch ungenießbar war. Noch heute ist sie im grünen Zustand giftig – egal ob aus biologischem oder aus konventionellem Anbau.

PS: Der Begriff Giftlattisch ist nicht in allen Regionen Deutschlands geläufig. Aber nun wird klar, warum manche Menschen zuerst das Salatblatt entfernen, sobald der Kellner den Schnitzelteller abgeliefert hat.

Ekel-Fastfood: Darum sind wir so fett

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May 31st, 2007Als anti-kulinarische Ergänzung zu unserem Artikel “Fata Morgana auf dem Teller: So wird Ekel-Essen künstlich leckerfotografiert” (28.März 2009) heute ein weiterer Griff in die Gruselkiste moderner Ernährung. Auf der Website mit der programmatischen Benennung thisiswhyyourefat tummeln sich sagenhafte 125 abschreckende Beispiele essbarer Unglaublichkeiten, angefangen vom “In-N-Out 100×100 Burger” über “The Jabaconageburger With Cheese” und den “Bacon Cheeseburger With Chocolate Covered Bacon” bis hin zum “Quadruple Bypass Burger”. Klicken Sie sich hinein in das Megamenü der fetten, bunten, üppigen XXL-Leckerbissen aus dem Land der unbegrenzten Kleidergrößen: http://thisiswhyyourefat.com/

Dass regelmäßiger Genuss von Fastfood eine Reihe schwer wiegender Gesundheitsprobleme nach sich zieht, wird offensichtlich nur allzu gerne übersehen oder verdrängt … Oder gar vergessen? Bekanntermaßen fördert Fast Food unter auch Alzheimer. Zur Erinnerung:
http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2008/12/01/fast-food/foerdert-alzheimer-burger-pommes-hot-dog.html

Die Suppe lügt: Starkoch Siebeck wettert gegen Lebensmittelfälscher

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Chemiecocktail statt Hühnerbrühe – der ganz normale Wahnsinn der Lebensmittelindustrie

“… Die Suppe lügt, dieses erschütternde Buch über die skandalösen Praktiken der Lebensmittelfälscher, das inzwischen weltweit übersetzt wurde. Der Autor Hans-Ulrich Grimm hat damit Aufklärung im besten Sinn betrieben. Eine Pflichtlektüre für alle Konsumenten mit Ausnahme jener Chemieschlucker, die im Zustand der Blödheit verharren wollen.”
Wolfram Siebeck, Die Zeit

Eine Rezension, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Ähnliche Einschätzungen kommen aus den Redaktionen von BRIGITTE, FIT FOR FUN, Frankfurter Allgemeine Zeitung, BUNTE.

In seinem Buch “Die Ernährungslüge” ging Hans-Ulrich Grimm auf Glutamat und Farbstoffe ein und beschrieb eindrucksvoll, welche Wirkung diese und andere Stoffe auf das Gehirn haben. In “Die Suppe lügt” dreht es sich vorwiegend um Aromen. Die vermeintlich natürlichen und die naturidentischen. Und warum all diese Stoffe gefährlich sein können.

Grimm, ehemals Spiegel-Redakteur, recherchiert tiefgreifend, deckt auf und prangert an. Er zeigt, wie wir an der Nase herumgeführt werden und wie mächtig die Lebensmittelkonzerne schon sind. In lockerem Stil beschreibt er Hintergründe wie die “Etiketten-Poesie” der Firmen und legt Fakten auf den Tisch, die man kaum zu denken gewagt hätte. Wer beispielsweise wissen möchte, wie viel Kilo “Hühnerbrühe-Pulver” sich aus einem Huhn herstellen lassen oder weshalb jemand, der an einer hochgradigen Fischallergie leidet, sterben kann, obwohl er nur Kekse gegessen hat, sollte dieses Buch lesen.

Eine ungemein informative und spannende Abhandlung über den ganz normalen Wahnsinn rund um die Lebensmittelchemie.

Erhältlich im Internetshop von printec24.de (Lieferzeit ca. 2-3 Tage)
Link: Die Suppe lügt

Die Fleisch-Falle: Erhöhtes Krankheitsrisiko durch Aufschnitt, Kotelett & Co

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Nachrichten wie diese schlagen ein wie eine Bombe. Nicht nur FOCUS, Die WELT, Süddeutsche Zeitung, Hamburger Abendblatt und die Ärztezeitung griffen das Thema auf, das Presseecho aus den USA hallte bis in regionale Blätter wie Mitteldeutsche Zeitung, Lübecker Nachrichten und Remscheider General-Anzeiger: Hamburger und Würstchen erhöhen das Krankheitsrisiko! Dieses klare Ergebnis ergab die weltweit bisher größte Studie über das Risiko von rotem Fleisch. Sie bestätigt, dass Hamburger, Steaks und Koteletts besser mit Vorsicht verzehrt werden sollten. Denn große Portionen von Rindfleisch, Schweinefleisch und anderem roten Fleisch erhöhen die Gefahr von Krebs, Herz- und Kreislaufleiden sowie andere Krankheiten.

Wie dem “Archives of Internal Medicine” zu entnehmen ist, gilt diese Warnung ebenfalls für Produkte wie Aufschnitt, Speck und Würstchen, betonen die Verfasser. Je nach konsumierter Menge steige das Risiko um bis zu 50 Prozent an. Hintergrund: Die Nationalen Gesundheitsforschungsinstitute (NIH) der USA verglichen in der Studie über einen Zeitraum von 10 Jahren die Ernährung von mehr als einer halben Million Amerikanern zwischen 50 und 71 Jahren. Am Ende waren rund 70 000 Teilnehmer gestorben. Das höchste Sterberisiko hatten Diejenigen, – auch nach Herausrechnung anderer Gesundheitsrisiken wie Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel –, die am meisten rotes Fleisch gegessen hatten.

Die Schlussfolgerung der Autoren: Insgesamt hätten bei den Männern 11 Prozent der Todesfälle vermieden werden können, und 16 Prozent bei Frauen, wenn alle Studienteilnehmer so wenig rotes Fleisch verzehrt hätten wie die Teilnehmer mit dem geringsten Konsum. So erhöhte sich bei Männern, die täglich knapp 250 Gramm rotes Fleisch aßen, das Risiko eines Krebstodes um 22 Prozent und das Risiko, an Herz- Kreislauf-Krankheiten zu sterben, um 27 Prozent – im Vergleich zu den Studienteilnehmern, die höchstens 150 Gramm rotes Fleisch pro Woche verzehrt hatten. Die Gefahr eines Krebstodes stieg bei Frauen bei 250 Gramm rotem Fleisch pro Tag um 20 Prozent, die Gefahr eines tödlichen Infarkts oder Schlaganfalls sogar um 50 Prozent, schreibt das Journal.

Als Schlussfolgerung, die sich auch auf vorangegangene Untersuchungen dieser Art stützt, rät der Welt-Krebsforschungsfonds, nicht mehr als 300 Gramm rotes Fleisch pro Woche zu essen.

Adipositas schon im Kindesalter

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Kurzfilm und Impressionen über eine Volkskrankheit namens Adipositas.

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Zu wenig Ballaststoffe können zu Übergewicht führen

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Auch wenn Ballaststoffe keine direkte biochemische Funktion im Körper haben, erfüllen sie doch eine wichtige Aufgabe für unsere Gesundheit. Sie regen beispielsweise die Kautätigkeit an und führen so vorzeitig zum Sättigungsgefühl. … weiterlesen »

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