Risikofrage: Warum haben immer mehr junge Amerikaner Darmkrebs?

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Das Risiko von Darmkrebs bei jungen Erwachsenen in den USA hat deutlich zugenommen. Einer Studie zufolge stieg es zwischen 1992 und 2005 bei 20- bis 49-jährigen Männern um 1,5 Prozent jährlich, bei den 20- bis 29-jährigen sogar um 5,2 Prozent. Als Ursache vermuten die Forscher den Hauptrisikofakor für Darmkrebs – Übergewicht. In erster Linie mitentscheidend sei dabei der Konsum von Fastfood. Der ist von 1970 bis 1990 bei Kindern um das Fünffache gestiegen.

Quelle: Ärzte Zeitung

Auch bei Kindern: Höheres Krebsrisiko durch falsche Ernährung

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In Deutschland sind rund ein Drittel aller Krebserkrankungen auf falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Übergewicht zurückzuführen. Daher sollten Eltern, das rät die Deutsche Krebshilfe e.V., verstärkt auf eine gesunde Lebensweise ihrer Kinder achten. Denn gesundheitsbewusstes Verhalten in frühen Lebensjahren erhöht die Chance auf ein langes und gesundes Leben. Hierzu gehören unter anderem regelmäßiger Sport, wenig Fast Food und Zucker sowie täglich viel frisches Obst, Gemüse und Salat.

Quelle: „Hamburger Abendblatt“

Reizwort Diät: Ist Übergewicht ein Armeleute-Problem?

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I´ve been really disappointed with you people.Sozial-Hardliner Sarrazin ledert weiter: „Das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern ist das Untergewicht”. Das liegt aber weniger am guten Leben als an schlechten Ernährungsbedingungen.

Überall wo es Abstruses zum Thema Armut zu sagen gibt, ist er dabei, Ex-Senator und Neu-Banker Thilo Sarrazin. Fakten? Eher Nebensache. Hauptsache die Show stimmt. Man gönnt sich ja sonst nichts. Da ist ein Bad in den Medien genau das Richtige für’s Ego. Nun meldete sich der notorische „Polit-Punker“, der mittlerweile in den Vorstand der Bundesbank aufgerückt ist, mit verqueren Argumenten in Sachen Übergewicht zu Wort. Frei übersetzt: Langzeitarbeitslose sind übergewichtig, weil sie wie die Maden im Speck leben.

Recht realitätsfern, diese Interpretation. Denn dass sich jemand für 3,76 Euro “völlig gesund, wertstoffreich und vollständig ernähren” kann, wie Sarrazin in der “Welt” am Beispiel eines 3-Tages-Speiseplanes vorrechnen ließ, ist zwar machbar. Aber nur, wenn Schrippen und Kartoffelsalat in Kompanie-Portionen eingekauft werden. Doch Billig-Bratwurst, bis der Arzt kommt, das ist weder gesund noch wertstoffreich. Und so unvollständig, dass es in gesundheitsgefährdender Mono-Esskultur endet.

Am guten Essen kann das Kilo-Problem also nicht liegen, das gibt Hartz IV wahrlich nicht her. Trotzdem liegt die Ursache der Misere in der Ernährung. Denn gerade die Billigstnahrungsmittel, die Sarrazin empfiehlt, haben wenig Vitalstoffe wie Mineralien und Vitamine. Folglich ist bald nach Verzehr der Hunger wieder da. Zudem lauern darin die meisten Zusatzstoffe. Und auch die sind an der Entstehung von Übergewicht beteiligt. Ein Versäumnis der Politik, die das massenhafte Aufkommen von künstlichen Lebensmitteln nicht unterbinden konnte. Das aber betrifft nicht nur arme Leute.

Was also tun gegen Hüftringe, Specknacken und Kugelbäuche? Diäten, gleich welcher Art, helfen gegen Adipositas nicht weiter, jedenfalls nicht dauerhaft. Aber es gibt einen Ausweg. Lesen Sie die Hintergründe auf der Website „Leben ohne Diät“. Horst Klier berichtet über seine Erfahrungen und wie er aus der Fettfalle entkam. Sein Buch „Leben ohne Diät“ stellt er kostenlos als Download zur Verfügung: http://www.leben-ohne-diaet.de/text/das-buch.html

Ist Bio-Gemüse giftig?

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Angeblich bedrohen unbehandelte Pflanzen die Gesundheit des Menschen. Und Blattsalat heißt für manche Giftlattisch.

Ein Leserbeitrag von „Alex“ auf der Homepage www.sozialticker.de bringt es an den Tag: Der Chemiecocktail aus Pestiziden und Funghiziden in der konventionellen Landwirtschaft rettet unsere Gesundheit. Der Bio-Blattsalat hingegen ist ein arger Giftmischer …

Kopfsalat„Die Lebensmittel aus konventionellem Anbau sind i.d.R. wesentlich gesünder, als die aus “biologischem” Anbau, da die konventionelle Landwirtschaft heute besser ist, als der Ruf, der ihr immer noch zu unrecht anhaftet.
Im übrigen produziert jede Pflanze Gifte, die wir in uns aufnehmen. Und je “biologischer” eine Pflanze angebaut wird, um so mehr natürliches Gift wird diese gegen ihre Fressfeinde produzieren und diese sind für uns Menschen ebenfalls giftig.. Die Ur-Möhre ist z.B. so giftig, dass der Mensch an ihrem Genuss sterben würde. Blattsalat heisst nicht umsonst Giftlattisch. Auf die Pflanze aufgespritztes Gift kann man noch mit Wasser weitestgehend abwaschen, aber das in der Pflanze erzeugte Gift wird man unweigerlich mit essen.
Die Tiere sind was das anbelangt um einiges Klüger als sich vermeintlich gesund ernährende Menschen. Denn Tiere kennen die Pflanzengifte und versuchen diese deshalb z.B. durch das Essen von Kohle oder mineralstoffreicher Erde wieder zu neutralisieren bzw. schneller auszuscheiden.“

Kommentar
… ist es nicht so, Herr Alex, dass die natürlichen Fressfeinde von Pflanzen, in der Regel Kleinlebewesen wie Insekten, Schnecken u.ä., allerhöchstens wenige Gramm Körpergewicht auf die Waage bringen? Selbst die fallen von den pflanzlichen Abwehrgiften nicht tot um, mag aber sein, dass sie sich übergeben müssen. Hier von Giften zu reden, die einem Durchschnittsmenschen von etwa 70.000 Gramm schaden (der selbst von reichlich Schnaps, Zigaretten und Gammelfleisch nicht umfällt), das scheint mir arg an den Haaren herbeigezerrt. Zudem ist der Wissenschaft kein Fall bekannt, in dem Menschen an Blattsalat gestorben sind, es sei denn, sie sind darauf ausgerutscht und maßlos unglücklich gestürzt. Im Gegenteil, Menschen mit hohem “Grünzeugverzehr” leben nachweislich länger. Ebenso ist nachweisbar, dass Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft – nennen wir das Kind ruhig beim richtigen Namen, nämlich industrielle Nahrungsmittelproduktion – mit gutem Grund einer gesetzlichen Höchstwerte-Deckelung unterliegen. Und der Ausweg mit dem Gift abwaschen, der ist in schon aus physikalischer Hinsicht ein logischer Irrläufer. Pflanzen haben nämlich, anders als das Auto in der Waschstraße, die Eigenschaft, Gift in sich aufzunehmen.

In einem haben Sie allerdings Recht: Tiere sind klüger als Menschen. Wie anders ist es zu erklären, dass sich Kaninchen, vor die Wahl gestellt ob bio oder konventionell, zu hundert Prozent für die Bio-Möhre entscheiden? Ob das auch für die Ur-Möhre gilt, ist nicht bekannt, aber es sei darauf hingewiesen, dass die Urkartoffel sicher auch ungenießbar war. Noch heute ist sie im grünen Zustand giftig – egal ob aus biologischem oder aus konventionellem Anbau.

PS: Der Begriff Giftlattisch ist nicht in allen Regionen Deutschlands geläufig. Aber nun wird klar, warum manche Menschen zuerst das Salatblatt entfernen, sobald der Kellner den Schnitzelteller abgeliefert hat.

Ekel-Fastfood: Darum sind wir so fett

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May 31st, 2007Als anti-kulinarische Ergänzung zu unserem Artikel “Fata Morgana auf dem Teller: So wird Ekel-Essen künstlich leckerfotografiert” (28.März 2009) heute ein weiterer Griff in die Gruselkiste moderner Ernährung. Auf der Website mit der programmatischen Benennung thisiswhyyourefat tummeln sich sagenhafte 125 abschreckende Beispiele essbarer Unglaublichkeiten, angefangen vom “In-N-Out 100×100 Burger” über “The Jabaconageburger With Cheese” und den “Bacon Cheeseburger With Chocolate Covered Bacon” bis hin zum “Quadruple Bypass Burger”. Klicken Sie sich hinein in das Megamenü der fetten, bunten, üppigen XXL-Leckerbissen aus dem Land der unbegrenzten Kleidergrößen: http://thisiswhyyourefat.com/

Dass regelmäßiger Genuss von Fastfood eine Reihe schwer wiegender Gesundheitsprobleme nach sich zieht, wird offensichtlich nur allzu gerne übersehen oder verdrängt … Oder gar vergessen? Bekanntermaßen fördert Fast Food unter auch Alzheimer. Zur Erinnerung:
http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2008/12/01/fast-food/foerdert-alzheimer-burger-pommes-hot-dog.html

Die Suppe lügt: Starkoch Siebeck wettert gegen Lebensmittelfälscher

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Chemiecocktail statt Hühnerbrühe – der ganz normale Wahnsinn der Lebensmittelindustrie

“… Die Suppe lügt, dieses erschütternde Buch über die skandalösen Praktiken der Lebensmittelfälscher, das inzwischen weltweit übersetzt wurde. Der Autor Hans-Ulrich Grimm hat damit Aufklärung im besten Sinn betrieben. Eine Pflichtlektüre für alle Konsumenten mit Ausnahme jener Chemieschlucker, die im Zustand der Blödheit verharren wollen.”
Wolfram Siebeck, Die Zeit

Eine Rezension, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Ähnliche Einschätzungen kommen aus den Redaktionen von BRIGITTE, FIT FOR FUN, Frankfurter Allgemeine Zeitung, BUNTE.

In seinem Buch “Die Ernährungslüge” ging Hans-Ulrich Grimm auf Glutamat und Farbstoffe ein und beschrieb eindrucksvoll, welche Wirkung diese und andere Stoffe auf das Gehirn haben. In “Die Suppe lügt” dreht es sich vorwiegend um Aromen. Die vermeintlich natürlichen und die naturidentischen. Und warum all diese Stoffe gefährlich sein können.

Grimm, ehemals Spiegel-Redakteur, recherchiert tiefgreifend, deckt auf und prangert an. Er zeigt, wie wir an der Nase herumgeführt werden und wie mächtig die Lebensmittelkonzerne schon sind. In lockerem Stil beschreibt er Hintergründe wie die “Etiketten-Poesie” der Firmen und legt Fakten auf den Tisch, die man kaum zu denken gewagt hätte. Wer beispielsweise wissen möchte, wie viel Kilo “Hühnerbrühe-Pulver” sich aus einem Huhn herstellen lassen oder weshalb jemand, der an einer hochgradigen Fischallergie leidet, sterben kann, obwohl er nur Kekse gegessen hat, sollte dieses Buch lesen.

Eine ungemein informative und spannende Abhandlung über den ganz normalen Wahnsinn rund um die Lebensmittelchemie.

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