Kava Kava: Der angebliche „Leberkiller“ ist rehabilitiert

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archive_w_7295Die alte südpazifische Heilpflanze Kava Kava war um die Jahrtausendwende ziemlich “in”. Sie sollte hauptsächlich entspannend wirken, ein Stimmungsaufheller sein und die Konzentration erhöhen. Möglicherweise war sie zu „in“. Mit solchen Produkten lassen sich nämlich blendende Geschäfte machen. 2002 wurden die Kava-Kava-Präparate auch prompt verboten. Plötzlich sah sich die Jahrhunderte lang bewährte Pflanze dem Vorwurf ausgesetzt, sie würde die Leber schädigen.

Hierzu einige Kommentare aus einem Blog:

„Nie war der Himmel blauer, das Leben angenehmer und das Nichtrauchen leichter, als mir mal ein Heilpraktiker eine Schachtel schwedischer “Kava-Kava-Tabletter” gegeben hatte. Völlig unsensationelle aber intensive Wirkung. Ganz klar, dass so was der Pharmaindustrie ein Dorn im Auge ist. Vermutlich haben sie es nicht geschafft, sich ein Patent darauf zu sichern …“

„Alles Gute aus der Natur wird kriminalisiert und verschwindet aus fadenscheinigen Gründen aus dem Handel, wird durch irgendwelchen Dreck aus den Pharmalabors ersetzt, bevor man dann nach ein paar Jahren feststellt, dass genau dieser Dreck völlig unerwartete und megaüble Spätfolgen zeitigt. Hauptsache jemand hat fleißig verdient…“

„… dass es ein gewaltiger Unterschied ist, ob der Extrakt aus den Blättern (oberirdische Pflanzenteile) oder aus dem Wurzelstock gemacht wird und die einheimischen Hersteller haben sich gewundert weil die Pharmakonzerne ihnen auch das Kraut abkauften, was die ja sonst nicht losbekommen… Resultat waren eben die Nebenwirkungen die dann zum Verbot geführt haben …“

Inzwischen bestätigte eine australische Studie die Wirksamkeit der Pflanze. Außerdem gehen die Forscher davon aus, dass bei sachgerechter Gewinnung des Pflanzen-Extrakts deren negative Wirkung auf die Leber nur sehr gering ist.

Nähereres unter http://www.heise.de/tp/blogs/3/137802

Gen-Baumwolle: Der versprochene Nutzen bleibt aus

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MachairDer Anbau von genmanipulierter Baumwolle hat weder den Pestizidverbrauch verringert, noch die Ernten gesteigert oder den Kleinbauern geholfen. Das ist das Fazit von Dominic Glover, Wissenschaftler an der Universität Sussex (GB). Für seine Arbeit hat er zahlreiche Studien ausgewertet, die in renommierten Fachzeitschriften erschienen. Die weit verbreiteten Versicherungen, dass gentechnisch veränderte Pflanzen den Armen nutzen, seien wissenschaftlich kaum belegt, resümiert der Entwicklungsexperte. Die vorliegenden Studien seien widersprüchlich. Die Gründ sieht er darin, dass die gemessenen Faktoren wie z.B. Ernteertrag oder Pestizideinsatz von zahlreichen anderen Faktoren mitbestimmt werden. Wenn sie nicht gut an die jeweilige regionale Landwirtschaft angepasst sei, nütze es wenig, einer Pflanze ein, zwei neue Gene hinzuzufügen.

Quelle: Schrot & Korn

Wissenschaft: Jeder dritte Forscher fälscht

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Bunny-Suite oder Lava-Forscher?Kaum ein Tag, an dem nicht ein Forschungsbericht erscheint. Verwunderlich nur, dass manche sich deutlich widersprechen. Dabei gelten Forschungsergebnisse doch gemeinhin als unumstößlich. Dass hier geschummelt wird, ist kaum vorstellbar. Aber gerade das ist offensichtlich inzwischen gang und gäbe, wie eine Metastudie, also eine Sichtung einer Anzahl von Studien zu einem Thema, ergab. 33,7 Prozent der befragten Wissenschaftler räumten ein, “fragwürdige Tricks” eingesetzt zu haben. Auffällig: In den medizinischen Forschungsbereichen, wozu klinische und pharmakologische Studien gehören, wird am meisten manipuliert. Über das Warum möge jeder selber spekulieren. In der Metastudie heißt es u.a. sehr vorsichtig, das könne daran liegen, “dass hier die größten finanziellen Interessen einwirken”.

Lesen Sie Näheres unter http://www.ratschlag24.com/index.php/wissenschaftler-im-zwielicht-so-faelschen-forscher_000049532/

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