Nov 16
Möglicherweise sind die Deutschen Versuchskaninchen in einem gigantischen Pharmaexperiment. Hierzu die Recherchen des SPIEGEL:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,655762,00.html
Weitere Artikel:
Mediziner warnen vor Risiko durch Zusatzstoffe: Neue Kritik an Schweinegrippe-Impfung
An der geplanten Massenimpfung gegen die Schweinegrippe gibt es weiterhin Kritik von Medizinern. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst, lehnt nach Angaben des Bielefelder “Westfalen-Blatts” eine solche Impfung ab, da der in Deutschland zugelassene Impfstoff Pandemrix aufgrund seiner Zusatzstoffe mit erheblichen Risiken behaftet sei.
Den ganzen Artikel lesen Sie unter:
http://www.tagesschau.de/inland/schweinegrippe568.html
Schweinegrippe-Impfung: Ein Testpatient packt aus
Ein Bericht aus der Sicht eines Betroffenen, der an der Studie der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität zur Schweinegrippe-Impfung teilnahm
http://www.merkur-online.de/nachrichten/muenchen/schweinegrippe-impfung-testpatient-packt-meta-451084.html
Impfverstärker Squalen unter Golfkriegssyndrom-Verdacht
http://www.medrum.de/?q=content/impfverstaerker-squalen-unter-golfkriegssyndrom-verdacht
Impf-Tourismus nach Tirol
http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/tz-impf-tourismus-nach-tirol-502339.html
Nov 08
Ein Leserbrief in der Hamburger Morgenpost vom 8. November bringt den Widerspruch auf den Punkt: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts habe es im Winter 2002/2003 in Deutschland 5 Millionen Influenza-Infizierte und bis zu 20.000 Todesfälle gegeben. Warum also werde die „Schweinegrippe“ als so gefährlich dargestellt, wenn man die Zahlen vergleiche? Für mich, so der Leser, nur Panikmache, die das Geschäft ankurbeln soll.
Ein Leser auf der Internetseite des STERN weist darauf hin, dass die neun bisher in Deutschland Verstorbenen unter schweren und schwersten Erkrankungen litten und wahrscheinlich jeden anderen ähnlichen Infekt auch nicht überlebt hätten.
Wahrlich keine Einzelmeinungen. Wird hier künstlich Angst erzeugt, ist alles nur Panikmache? Diese Frage bekommt Rene Gräber, Heilpraktiker, Medizinjournalist und Gesundheitspädagoge der Sebastian-Kneipp-Akademie, jeden Tag in seiner Praxis gestellt. Weil er die Antwort nicht auf ein paar Sätze reduzieren will, hat er Fakten, Zusammenhänge und Hintergründe in einem Report zusammengetragen.
Aus dem Inhalt:
1. Der Mythos der “Ansteckung”
2. Der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer Grippe
3. Woher der Schweinegrippenvirus kommt …
4. Ein kurzer Blick auf Grippeepidemien
5. Die Waffen der modernen Medizin: Antibiotika, Grippeimpfung, Tamiflu & Co.
Hinzu kommen eine Reihe adäquater Links, z. B. zu äerzteblatt.de, SPIEGEL und SÜDDEUTSCHE ZEITUNG.
Der gesamte Report kann hier bis auf weiteres kostenlos herunter geladen werden: http://renegraeber.de/blog/die-grippe-luge/
Aug 27
Ein neuer Wundermais kann angeblich Leben retten. Eine kluge Marketing-Strategie, mit der sich so ganz nebenbei das schlechte Image der Gentechnik aufbessern lässt. Der Hintergrund: Weil Gen-manipulierte Nahrung kaum jemand haben will, versuchen die Hersteller, ihr angeschlagenes Ansehen mit ehrgeizigen Produkten schön zu zaubern. Dazu zählt auch der so genannte Goldene Reis und seit kurzem der „Goldene Mais“, mit dem die Versorgung mit Vitamin A von Kindern in Ländern der dritten Welt verbessert werden soll. Diese leiden nämlich angeblich aus Vitaminmangel an Nachtblindheit und anderen Augenproblemen.
Ein Beitrag in Deutschlandradio Kultur nimmt diese Pläne näher unter die Lupe. Dabei erfährt man auch, dass es keinen Zusammenhang zwischen den Krankheiten und Vitamin A-Mangel gibt und selbst wenn es so wäre, dass dieser gar nicht existiert. Auch wenn Ernährungs-Experte Udo Pollmer mitunter dazu neigt, stark zu vereinfachen, wenn eine kernige Aussage dabei heraus kommt (z.B. “Seife wäre hilfreicher …”) – anhören sollte man sich seine Ausführungen dennoch:
Link zum Beitrag: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/961983/
Link zum Audio File: http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&broadcast=348704&playtime=1258282494&fileid=4e0facbd&/
Aug 22
Ein internes Rundschreiben des Spitzenverbandes der deutschen Ernährungsindustrie (BLL) bringt zutage, wie Hersteller schon die Kleinsten an künstliche Nahrung gewöhnen wollen. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Süßstoffe sollen bei den Kitas weiter auf dem Speiseplan stehen. Der Hintergrund ist nicht schwer zu erraten: Wer frühzeitig künstlichen Geschmack „normal“ empfindet, bleibt meist ein Leben lang Kunde von Industrienahrung. In den neuen Leitlinien seien “Ideologische Verbotsaussagen” verhindert worden, heißt es in dem Verbandspapier. So sei es gelungen, dass “die nicht zu rechtfertigende Ausgrenzung von Schmelzkäse/Schmelzkäse- zubereitungen, Mayonnaise sowie von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Süßstoffen/Zuckeralkoholen wieder gestrichen“ wurde. Restlos zufrieden zeigt man sich damit allerdings nicht: Trotz massiver Einwände, so beklagen die Lobbyisten, habe die Forderung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) “keine Süßigkeiten in die Brotbox” nicht verhindert werden können.
Nähere Einzelheiten sowie weiterführende Links und Dokumente, u.a von „Spiegel online“, dem BLL und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt es unter
http://www.foodwatch.de/nachrichten/kinderernaehrung/
Mai 26
In Deutschland sind rund ein Drittel aller Krebserkrankungen auf falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Übergewicht zurückzuführen. Daher sollten Eltern, das rät die Deutsche Krebshilfe e.V., verstärkt auf eine gesunde Lebensweise ihrer Kinder achten. Denn gesundheitsbewusstes Verhalten in frühen Lebensjahren erhöht die Chance auf ein langes und gesundes Leben. Hierzu gehören unter anderem regelmäßiger Sport, wenig Fast Food und Zucker sowie täglich viel frisches Obst, Gemüse und Salat.
Quelle: „Hamburger Abendblatt“
Mai 20
Ernährungsexperten und Medizin sagen nein. Aber die Hersteller werben weiter. Meist mit falschen Versprechungen.
Bunte Verpackungen, Spielbeigaben, Wettbewerbe – damit ködern Nahrungsmittelhersteller kleine Kunden. Aber Tests kommen immer wieder zu ähnlichen Ergebnissen: Kinderlebensmittel halten nicht, was ihre Werbung verspricht. So hat eine Marktstichprobe 25 Lebensmittel unter die Lupe genommen, die mit ihrer Aufmachung Kinder unter zwölf Jahren ansprechen. Die ausgewählten Produkte, wie Wurst, Pizza, Ketchup, Süßigkeiten wurden anhand der Nährwertangaben auf der Packung mit Hilfe des Ampel-Checks der Verbraucherzentralen hinsichtlich ihres Zucker-, Fett- und Salzgehaltes bewertet.
84 Prozent (21 von 25 Produkten) der überprüften “Kinderlebensmittel” erhielten bei der Übertragung in die Ampel mindestens einen roten Punkt. Meistens für einen zu hohen Zuckergehalt. Auch für die zwölf Produkte von Anbietern aus der EU-Pledge-Initiative ist das Ergebnis miserabel: Sie erhielten sogar in über 90 Prozent der Fälle mindestens einen roten Punkt. In der EU-Pledge-Initiative schlossen sich unter anderen Unilever, Nestlé, Ferrero, Kellogg’s und Danone freiwillig zusammen und verpflichten sich, ihre Werbung für Kinder unter zwölf Jahren in Funk, Fernsehen und Zeitschriften einzuschränken.
Fazit: Kinderlebensmittel machen keine gute Figur und gehören nur ab und zu auf den Tisch. Fette und überzuckerte Produkte dürfen nicht mehr als gesund beworben werden, fordern die Verbraucherzentralen.
Mehr zum Thema gibt’s unter
gesundheit.de
Kinderlebensmittel – so gesund, wie die Werbung verspricht?
http://www.gesundheit.de/ernaehrung/gesund-essen/kinderlebensmittel/index.html
Stiftung Warentest
Kinderlebensmittel: Viel zu pfundig
http://www.test.de/themen/kinder-familie/test/-Kinderlebensmittel/1179455/1179455/1180472/
Essen & Co
Kinderlebensmittel – eine kritische Betrachtung
http://www.essen-und-co.de/kinderlm.html
stern.de
Kinderlebensmittel: Das falsche Versprechen vom gesunden Essen
http://www.stern.de/wissenschaft/ernaehrung/:Kinderlebensmittel-Falsches-Versprechen-Essen/589099.html
foodwatch.de
Nährwert-Ampel: Rot für Kinderlebensmittel von Nestlé, Kellogg’s und Danone
http://www.foodwatch.de/presse/pressearchiv/2008/ampelkennzeichnung_industrie_initiative/index_ger.html
Apr 05
Etwa 18 von hundert deutschen Kindern sind stark übergewichtig, vier bis acht Prozent sogar fettsüchtig. Die Betroffenen haben nicht nur an ihren vielen Pfunden schwer zu tragen. Hinzu kommen ein höheres Krankheitsrisiko und nicht selten soziale Ausgrenzung in Schule und Freizeit. Eine fatale Kombination, an denen die Kilo-Kids meist seelisch richtig zu knabbern haben. Die Gründe für die vielen Kilos auf der Waage: In der Hauptsache zu wenig Bewegung, unregelmäßige Mahlzeiten und zu viel Fast Food, Fernsehen und Medienkonsum.
Vorwürfe und Verbote helfen da nicht weiter. Um das überflüssige Gewicht wieder los zu werden, benötigen die Kinder in erster Line liebevollen und sachkundigen Beistand. Aber mit dieser Aufgabe sind viele Erzieher überfordert.
Umfangreiche und kompetente Unterstützung für Eltern und Kinder gibt der Ratgeber „Wie Ihr Kind abnehmen kann“ der Verbraucherzentrale NRW. Hier wird Eltern und Kindern geholfen, das Problem umfassend und strategisch fundiert anzugehen. Dabei geht es nicht um Patentrezepte oder Wunderdiäten. Pfunde killen im familiären Teamwork heißt die Devise. Mit Geschichten, Erfahrungsberichte, spielerische Übungen und mehr soll das angefutterte Übergewicht gemeinsam zum Schmelzen gebracht werden.
Aus dem Inhalt:
- Was Sie über kindliches Übergewicht wissen sollten
- Wie Sie das Essverhalten Ihres Kindes beeinflussen können
- Checklisten, Fallbeispiele und Anregungen
- Tipps zum Thema Bewegung
- Rezepte für den Familienalltag
- Wo Sie weitere Hilfe bekommen können
Das 220 Seiten starke Buch gibt es jetzt zum Sonderpreis für 6,90 Euro, es ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro – Porto und Versand – wird es auch nach Hause geliefert.
Hier finden Sie das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe: www.vz-ratgeber.de
Quelle: ReformhausKurier
Apr 02
Immer mehr Hamburger Kids sind fettleibig, lautete der Untertitel der gestrigen Ausgabe der “Hamburger Morgenpost”. Vorallem arme Stadtviertel sind besonders betroffen. Übergewicht hat oft soziale Ursachen, schrieb die Tageszeitung.
Auf Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Kersten Artus ist laut Senatsantwort jeder zweite Mann und jede dritte Frau in der Hansestadt übergewichtigt. Besonders besorgniserregend sei die Lage bei Kindern in den sozial schwächeren Stadteilen. Bereits jedes 20. Kind ist adipös, also stark fettleibig. Tendenz steigend.
Der Hansestadt kommt diese Entwicklung teuer zu stehen. So stiegen die Einsätze der Rettungskräfte, bei denen Spezialgeräte eingesetzt werden mussten um Menschen per Schwerlasttragen oder sogar per Kran durchs Fenster nach unten zu befördern, in den letzten drei Jahren von 36 auf 109 Einsätze.
Die Zahl der Menschen die an Adipositas gestorben sind, stieg seit 1998 von zwei auf 32.
Einen Ausweg sieht Doris Roeper vom Adipositas-Zentrum des Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand in der Umstellung aller Lebensmittelgewohnheiten nach dem Motto: “Mit den richtigen Lebensmittel satt werden.”
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