Geschmacksfrage: Künstliche Aromen und Zuckeralkohole für Kita-Kinder?

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... und ohne UnterstützungEin internes Rundschreiben des Spitzenverbandes der deutschen Ernährungsindustrie (BLL) bringt zutage, wie Hersteller schon die Kleinsten an künstliche Nahrung gewöhnen wollen. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Süßstoffe sollen bei den Kitas weiter auf dem Speiseplan stehen. Der Hintergrund ist nicht schwer zu erraten: Wer frühzeitig künstlichen Geschmack „normal“ empfindet, bleibt meist ein Leben lang Kunde von Industrienahrung. In den neuen Leitlinien seien “Ideologische Verbotsaussagen” verhindert worden, heißt es in dem Verbandspapier. So sei es gelungen, dass “die nicht zu rechtfertigende Ausgrenzung von Schmelzkäse/Schmelzkäse- zubereitungen, Mayonnaise sowie von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Süßstoffen/Zuckeralkoholen wieder gestrichen“ wurde. Restlos zufrieden zeigt man sich damit allerdings nicht: Trotz massiver Einwände, so beklagen die Lobbyisten, habe die Forderung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) “keine Süßigkeiten in die Brotbox” nicht verhindert werden können.

Nähere Einzelheiten sowie weiterführende Links und Dokumente, u.a von „Spiegel online“, dem BLL und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt es unter
http://www.foodwatch.de/nachrichten/kinderernaehrung/

Nicht kaufen: Verbraucherforum macht gegen „legale Preismogelei“ mobil

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Kathi Fußball-TooorteKaum ist die neue EU-Richtlinie zur Verpackung in Kraft, wird sie von einer Reihe von Produzenten gleich kräftig missbraucht. Unübersichtliche “Mogelpackungen” erlauben immense Preissteigerungen. Nicht illegal, aber ganz fies durch die Hintertür serviert. Motto: Weniger Inhalt – gleicher Preis.

In dem Forum „Nicht Kaufen“ kann der Verbraucher seinem Ärger darüber Luft machen und Ross und Reiter bei Namen nennen. So erfährt man, dass die alte Packung „Pampers“ 44 Windeln enthielt, die neue nur noch 40. Weil der Preis gleich bleibt, ist das eine Preiserhöhung von 10 Prozent. Bei Pampers-Feuchttücher „Sensitive“ schlägt die Preiserhöhung sogar mit 20,37 Prozent zu Buche. Der Fleischsalat von Nadler kommt statt mit der alten Füllmenge von 250 Gramm nun mit der neuen Füllmenge von 200 Gramm daher – Preissteigerung: satte 39,8 Prozent!

Das Forum will aber nicht nur Kritikern eine Plattform bieten, auch denen, die ein Lob anbringen wollen. Zum Beispiel für besonders verbraucherfreundliche Aktivitäten, für Produzenten, die sich kritikfähig zeigen und Verbesserungen einführen. Das Forum ist zu finden unter www.nicht-kaufen.org.

Onkel Doktor und die Pharma-Brille: Machen Werbegeschenke blind?

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Pills & Container (Landscape)Wie sehr kann Marketing Einfluss darauf nehmen, welche Medikamente von Ärzten verschrieben werden? Zur Klärung dieser Frage trägt die Studie eines amerikanischen Forschers bei. Das Ergebnis ist beeindruckend eindeutig: Medizinstudenten, die Werbegeschenke gewohnt sind, nehmen Marketingmaßnahmen des betreffenden Unternehmens viel positiver wahr und besitzen eine bessere Einstellung zu dem beworbenen Produkt.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, klar. Und warum sollten sich Studenten nicht mit kleinen „Zuwendungen“ das Studium erleichtern lassen? Verpflichtet doch zu nichts! Wirklich nicht? Ob den angehenden Medizinern klar ist, dass sie sich dadurch unbewusst an Firmen binden und später bei der Verschreibung von Medikamenten nicht mehr objektiv urteilen? … Ein weiteres Beispiel dafür, wie der Einfluss von Werbebotschaften und Kleingeschenken unterschätzt wird.

Über die Details berichtet das Ärzteblatt:

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=36531

Intelligenzfrage: Wir sind doch nicht blöd – oder doch?

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Ich bin doch nicht blöd!, blödelt es in der Werbung. Und alle fahren drauf ab. Denn wer möchte das nicht – nicht blöd sein? Stimmt aber nicht, der Lockslogan. Vorne nicht und hinten passt er auch nicht. Im Gegenteil, die Strategien systematischer Verblödung haben inzwischen alle gesellschaftlichen Ebenen infiziert. Die Details hat Thomas Wieczorek in seinem Buch „Die verblödete Republik“ zusammengetragen. Der Untertitel skizziert die Hintergründe: „Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen“. Lesenswert, aufrüttelnd und voller skandalöser Beispiele aus dem täglichen Leben! Eine Lesermeinung: „Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre an Schulen, Universitäten, Managerseminaren usw. werden, anstatt die kostbare Zeit mit sinnlosem sogenannten kreativen Tralala zu verschwenden. Erstklassige Recherche und geschrieben in einem Stil der sich seinesgleichen sucht! Danke!”

Eine aufschlussreiche Buchkritik finden Sie unter:

http://www.fachbuchkritik.de/html/die_verblodete_republik.html

imedo- hilft Menschen

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Mit über 1.400 Gruppen, ca. 150.000 Forenbeiträgen und mehr als 1 Mio. Besucher im Monat, ist imedo das richtungsweisende Gesundheitsportal mit der bekanntesten Gesundheitscommunity Deutschlands.

Mitglieder finden hier wichtige Informationen rund um das Thema Gesundheit und können im Rahmen der Community Erfahrungen austauschen, unterstützende Kontakte knüpfen, Gruppen gründen und Selbsthilfegruppen beitreten. Auch Wellness- und Sportbegeisterte profitieren von imedos umfangreichem Informationsangebot. Die vielgenutzte Arztsuche bietet Mitgliedern die Möglichkeit, ihren Arzt aktiv zu empfehlen.

Ein weiteres kostenloses Angebot ist die zuverlässige Medikamentenerinnerung per SMS. Die Anmeldung nach dem Double-Opt-In-Verfahren ist einfach und kostenlos.

Klärungsbedarf: Höhere Keimbelastung bei glücklichen Hennen?

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HühnerÖko-Eier sind vermehrt mit Krankheitserregern belastet, mäkeln Gegner alternativer Haltungssysteme. Wissenschaftler machten nun die Probe aufs Exempel.

Kaum ist eine Idee oder ein Produkt erfolgreich und befindet sich wirtschaftlich im Aufwind, kommt es prompt zu Argumente-Störfeuern und verbalen Nebelkerzen. Damit wird der Verbraucher verunsichert, und genau das ist beabsichtigt. Öko-Eier vermehrt mit Krankheitserregern belastet? Allein der Verdacht ist für viele ein willkommener Grund für die Rückkehr zum Billig-Ei von der Akkord-Henne. Damit hat die Legebatterie-Lobby ihr Ziel erreicht, der Umsatzabsturz ist vorerst gestoppt.

Befürworter ökologischer Haltungssysteme wollten solches nicht auf sich sitzen lassen und beharrten auf Klärung. Schließlich fuhren Tierhygieniker der Technischen Universität München (TUM) monatelang quer durch Bayern und untersuchten die Sachlage auf streng wissenschaftlicher Basis. Wie die „Ärzte Zeitung“ im Detail beschreibt, kamen sie zu aufschlussreichen Ergebnissen.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/default.aspx?sid=548984

Geheimliste: Welcher Bauer bekommt das meiste Geld von der EU?

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European Flags in front of the Berlaymont - Light and ShadowAgrar-Subventionen, das hört sich nach staatlicher Beihilfe für darbende Bauern an. Neueste Recherchen bringen ans Licht, was Kritiker schon lange vermuteten.

Zuckerhersteller und Milchkonzerne sind die größten Subventionsempfänger. Das geht aus Listen hervor, welche die Umweltorganisation GREENPECE nach jahrelangem Rechtsstreit jetzt veröffentlicht. Darin werden 40 Firmen benannt, die in den vergangenen Jahren in Deutschland die meisten Subventionen erhielten. In welchen Dimensionen Gelder aus Brüssel fließen, zeigt das Bespiel des größten Empfängers im Haushaltsjahr 2004/2005: Europas größter Zuckerhersteller, die Südzucker AG in Mannheim erhielt 82 Millionen Euro.

Fazit von Subventionskritikern: Einerseits zerstören Exportsubventionen die Märkte in den Entwicklungsländern und gefährden dort die Existenz vieler Kleinbauern. Zum anderen profitiert die heimische Landwirtschaft in keiner Weise. Stattdessen profitieren so „landwirtschaftsnahe Branchen“ wie Luxusschifffahrt und die Luftlinien, bespielsweise das Lufthansa-Cateringunternehmen „LSG Sky Chefs“.

Die Liste der lachenden Dritten und ein Interview von “Report München” zum Thema finden Sie unter:

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/staatsknete-fuer-die-agrarindustrie/

http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-eu-subventionen-ID1222525924688.xml

Warum vertragen Ratten keine Gen-Tomaten?

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RIMG0053.JPGGentechnik, ein Reizwort, das die Gemüter erhitzt. Aber die wenigsten kennen Zusammenhänge und Hintergründe. Hier ein Einstieg ins Thema.

„Moderne Zauberlehrlinge bedrohen Pflanzen- und Tierarten“, ist auf der Website „Freiheit für Tiere“ zu lesen. Dabei ist Gentechnik bereits in zwei Dritteln unserer Babynahrung enthalten, berichtete die Zeitschrift ÖKO-TEST. Auf der anderen Seite sprechen die Hersteller von besseren Ernten und agrartechnischem Fortschritt.

Trojanische Saaten oder die Lösung für das Ernährungsproblem der Menschheit? Jedenfalls berichtete die Washington Post, dass Ratten, die normalerweise gern Tomaten fressen, gentechnisch veränderte FlavrSavr-Tomaten verschmäht hatten, mit denen Wissenschaftler die Versuchstiere füttern wollten. Am Ende wurden sie über Magensonden mit den Tomaten zwangsernährt. Bei mehreren Tieren entwickelten sich nach der Zwangsernährung Magenverletzungen; innerhalb von zwei Wochen starben sieben von vierzig Ratten.

Gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen sind offensichtlich auch für die Bewohner einiger Anbaugebiete nicht auszuschließen, so in Südamerika. Lesen Sie hierzu den Beitrag vom 25. Mai 2009: „Der Gentechnik-Bumerang: Mit dem Soja kam das Fieber“.

Zum landwirtschaftlichen Nutzen nimmt der Gentechnik-Schadensbericht Stellung, den der „Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft“ veröffentlichte. Lesen Sie hierzu den Beitrag vom Mai 27. Mai 2009: „Gentechnik-Schadensbericht: Mehr Kosten als Nutzen“.

Die Gen-Tomaten wurden übrigens dennoch zugelassen …

Mehr darüber, auch zum Fragenkomplex „Wer ist eigentlich Monsanto?“, „Welche Motive stecken hinter der grünen Gentechnik“, Warum brachten sich in den letzten 5 Jahren 25.000 Gentechnik-Bauern um?“ erfahren Sie unter:
http://www.freiheit-fuer-tiere.de/downloads/freiheitfuertiere12008s3647.pdf

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