Klärungsbedarf: Höhere Keimbelastung bei glücklichen Hennen?

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HühnerÖko-Eier sind vermehrt mit Krankheitserregern belastet, mäkeln Gegner alternativer Haltungssysteme. Wissenschaftler machten nun die Probe aufs Exempel.

Kaum ist eine Idee oder ein Produkt erfolgreich und befindet sich wirtschaftlich im Aufwind, kommt es prompt zu Argumente-Störfeuern und verbalen Nebelkerzen. Damit wird der Verbraucher verunsichert, und genau das ist beabsichtigt. Öko-Eier vermehrt mit Krankheitserregern belastet? Allein der Verdacht ist für viele ein willkommener Grund für die Rückkehr zum Billig-Ei von der Akkord-Henne. Damit hat die Legebatterie-Lobby ihr Ziel erreicht, der Umsatzabsturz ist vorerst gestoppt.

Befürworter ökologischer Haltungssysteme wollten solches nicht auf sich sitzen lassen und beharrten auf Klärung. Schließlich fuhren Tierhygieniker der Technischen Universität München (TUM) monatelang quer durch Bayern und untersuchten die Sachlage auf streng wissenschaftlicher Basis. Wie die „Ärzte Zeitung“ im Detail beschreibt, kamen sie zu aufschlussreichen Ergebnissen.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/default.aspx?sid=548984

Geheimliste: Welcher Bauer bekommt das meiste Geld von der EU?

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European Flags in front of the Berlaymont - Light and ShadowAgrar-Subventionen, das hört sich nach staatlicher Beihilfe für darbende Bauern an. Neueste Recherchen bringen ans Licht, was Kritiker schon lange vermuteten.

Zuckerhersteller und Milchkonzerne sind die größten Subventionsempfänger. Das geht aus Listen hervor, welche die Umweltorganisation GREENPECE nach jahrelangem Rechtsstreit jetzt veröffentlicht. Darin werden 40 Firmen benannt, die in den vergangenen Jahren in Deutschland die meisten Subventionen erhielten. In welchen Dimensionen Gelder aus Brüssel fließen, zeigt das Bespiel des größten Empfängers im Haushaltsjahr 2004/2005: Europas größter Zuckerhersteller, die Südzucker AG in Mannheim erhielt 82 Millionen Euro.

Fazit von Subventionskritikern: Einerseits zerstören Exportsubventionen die Märkte in den Entwicklungsländern und gefährden dort die Existenz vieler Kleinbauern. Zum anderen profitiert die heimische Landwirtschaft in keiner Weise. Stattdessen profitieren so „landwirtschaftsnahe Branchen“ wie Luxusschifffahrt und die Luftlinien, bespielsweise das Lufthansa-Cateringunternehmen „LSG Sky Chefs“.

Die Liste der lachenden Dritten und ein Interview von “Report München” zum Thema finden Sie unter:

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/staatsknete-fuer-die-agrarindustrie/

Warum vertragen Ratten keine Gen-Tomaten?

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RIMG0053.JPGGentechnik, ein Reizwort, das die Gemüter erhitzt. Aber die wenigsten kennen Zusammenhänge und Hintergründe. Hier ein Einstieg ins Thema.

„Moderne Zauberlehrlinge bedrohen Pflanzen- und Tierarten“, ist auf der Website „Freiheit für Tiere“ zu lesen. Dabei ist Gentechnik bereits in zwei Dritteln unserer Babynahrung enthalten, berichtete die Zeitschrift ÖKO-TEST. Auf der anderen Seite sprechen die Hersteller von besseren Ernten und agrartechnischem Fortschritt.

Trojanische Saaten oder die Lösung für das Ernährungsproblem der Menschheit? Jedenfalls berichtete die Washington Post, dass Ratten, die normalerweise gern Tomaten fressen, gentechnisch veränderte FlavrSavr-Tomaten verschmäht hatten, mit denen Wissenschaftler die Versuchstiere füttern wollten. Am Ende wurden sie über Magensonden mit den Tomaten zwangsernährt. Bei mehreren Tieren entwickelten sich nach der Zwangsernährung Magenverletzungen; innerhalb von zwei Wochen starben sieben von vierzig Ratten.

Gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen sind offensichtlich auch für die Bewohner einiger Anbaugebiete nicht auszuschließen, so in Südamerika. Lesen Sie hierzu den Beitrag vom 25. Mai 2009: „Der Gentechnik-Bumerang: Mit dem Soja kam das Fieber“.

Zum landwirtschaftlichen Nutzen nimmt der Gentechnik-Schadensbericht Stellung, den der „Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft“ veröffentlichte. Lesen Sie hierzu den Beitrag vom Mai 27. Mai 2009: „Gentechnik-Schadensbericht: Mehr Kosten als Nutzen“.

Die Gen-Tomaten wurden übrigens dennoch zugelassen …

Mehr darüber, auch zum Fragenkomplex „Wer ist eigentlich Monsanto?“, „Welche Motive stecken hinter der grünen Gentechnik“, Warum brachten sich in den letzten 5 Jahren 25.000 Gentechnik-Bauern um?“ erfahren Sie unter:
http://www.freiheit-fuer-tiere.de/downloads/freiheitfuertiere12008s3647.pdf

Klare Informationen über Verbraucherfallen – wo gibt es die besten?

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PHTO0026Wer gut informiert ist, kauft besser. Ein Einstieg in das Thema Verbrauchertäuschung und was man dagegen tun kann.

Verbraucherfallen lauern überall, König Kunde wird immer mehr zum Kaufdepp. Das beweisen nicht zuletzt Meldungen und Berichte, die beinahe täglich in den Medien veröffentlicht werden. Aber viele sind mit diesen Einzelinformationen überfordert. Zum anderen werden die Tricks der Hersteller und Verkäufer immer undurchsichtiger. Manch einem bleibt da nur die Resignation. Dabei bieten eine Reihe von engagierten Informationsquellen Hilfe an: Beispielsweise die Verbraucherzentralen, die Verbraucherorganisation Foodwatch, Greenpeace, die Zeitschrift Ökotest. Hinzu kommen Fernsehsendungen wie Frontal21 oder die Dritten Programme.

Aber wo anfangen, und möglichst Ohne trockene Fakten oder erhobenem Zeigefinger? Einen guten Einstieg ins Thema bietet die Website des WDR. „Nur wer informiert ist, kauft auch besser“, hieß es am 27.Mai 2009 bei Frank Plasberg. Man kann die ganze Sendung sehen, aber auch häppchenweise von der Vorstellung der Gäste bis zur Schlussrunde: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20090527.php5?akt=1
Insgesamt eine aufschlussreiche Website mit interessanten Links zum Thema (z.B. Quarks: „Wie wir uns manipulieren lassen“).

Von dort aus lässt sich auch zu den übrigen ARD-Programmen navigieren, beispielsweise zu Bayern2 mit seinem „Informationsportal für aufgeklärte Kunden“: http://www.br-online.de/bayern2/verbraucher/index.xml

Unter den Stichworten „Verbrauchertäuschung“ oder „Verbrauchertipps“ wird man immer fündig.

Gesundheitsfrage: Was ist eigentlich Qigong?

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Auch wenn noch immer ein Hauch fernöstlicher Laternenumzug oder Folklore-Gymnastik mitschwingt – heute sind die Jahrtausende alten Wohlfühlübungen längst in der modernen Gesellschaft etabliert.

Entschleunigung, Zeitlupe, Konzentration. Das klingt nach Stressausgleich, das klingt modern und hört sich friedlich an. Allerdings spielt Qigong auch im Kloster Shaolin in der chinesischen Provinz Henan eine grundlegende Rolle. Dort steht immerhin die Wiege chinesischer Kampfkünste, und heute begeistern die Shaolin-Mönche mit ihren Darbietungen die ganze Welt. Auch Tai Chi, Kung Fu und Co. wurzeln im Qigong. Doch das ist nur ein Aspekt. Ein anderer hat Selbstheilung und Energieoptimierung zum Ziel. Dabei meint „Qi“ niemals nur körperliche Kraft oder Beweglichkeit, sondern auch ihre geistig-seelische Entsprechung. „Qi“ lässt sich mit „Atem“ oder „Lebensenergie“ übersetzen, „Gong“ bezeichnet das beständige Üben.

In den westlichen Ländern wird Qigong immer häufiger eingesetzt, um Krankheitsverläufe positiv zu beeinflussen. Etwa bei Rheuma, Nervenerkrankungen, Krebs, Tinnitus oder Asthma. Und immer wieder kommt es in der modernen Medizin zu neuen Ansätzen, die sich bei Qigong Anleihen nehmen. Beispielsweise die Visualisierungsmethode nach Simonton, vor allem in der Krebstherapie angewandt. Einige Qigong-Elemente finden sich auch in der progressiven Muskelentspannungsmethode nach Jakobsen und im Autogenen Training.

Hier zwei Websites, die eine gleichermaßen umfassende und verständliche Einführung in das Thema bieten:

Ein Bericht in der Zeitschrift „Schrot&Korn“ mit einem Interview mit Dr. med. Monika C. Jiang, Allgemeinmedizinerin mit Schwerpunkt TCM und Kursleiterin der Chan Mi Gong Gesellschaft Deutschland.

http://www.schrotundkorn.de/2009/200906w01.php

In diesem Beitrag von BR-online nimmt die Präsidentin der Deutschen Qigong Gesellschaft (DQGG), Dr. Zuzana Sebková-Thaller, Stellung zu Geschichte und Philosophie der heilenden Bewegung und Dr. med. Dieter Hölle schildert, wie sich Qigong und Schulmedizin ergänzen können.

http://www.br-online.de/bayern2/gesundheitsgespraech/qi-gong-DID1202220328145/index.xml

Gentechnik-Schadensbericht: Mehr Kosten als Nutzen

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Agrogentechnik einzusetzen, bringt keinen gesamtwirtschaftlichen Nutzen. Das ist das Ergebnis des Gentechnik-Schadensberichts, den der „Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft“ (BÖLW) vorgestellt hat. Demnach verursachen gentechnisch veränderte Pflanzen hohe Kosten in der gesamten Lebensmitttelkette:
- Die Saatgutpreise steigen
- Resistenzen müssen vermieden werden
- Warenströme müssen getrennt werden
- Analysen müssen durchgeführt werden

Hinzu kommen Schäden in Höhe von einigen Milliarden US Dollar, die bei Mais und Reis durch Kontaminationen mit nicht zugelassenen Gen-Konstrukten verursacht wurden. Die allenfalls geringen Kostenvorteile durch Gensaaten rechnen sich nur kurzfristig. Klare Gewinner des Gen-Einsatzes: Nicht Landwirte oder Verbraucher, sondern eine Handvoll Konzerne, wie z.B. Monsanto, die sich mit Patenten hohe Gewinne sichern, so die Einschätzung des BÖLW. http://www.boelw.de/

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