Immer mehr Hamburger Kids sind fettleibig, lautete der Untertitel der gestrigen Ausgabe der “Hamburger Morgenpost”. Vorallem arme Stadtviertel sind besonders betroffen. Übergewicht hat oft soziale Ursachen, schrieb die Tageszeitung.
Auf Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Kersten Artus ist laut Senatsantwort jeder zweite Mann und jede dritte Frau in der Hansestadt übergewichtigt. Besonders besorgniserregend sei die Lage bei Kindern in den sozial schwächeren Stadteilen. Bereits jedes 20. Kind ist adipös, also stark fettleibig. Tendenz steigend.
Der Hansestadt kommt diese Entwicklung teuer zu stehen. So stiegen die Einsätze der Rettungskräfte, bei denen Spezialgeräte eingesetzt werden mussten um Menschen per Schwerlasttragen oder sogar per Kran durchs Fenster nach unten zu befördern, in den letzten drei Jahren von 36 auf 109 Einsätze.
Die Zahl der Menschen die an Adipositas gestorben sind, stieg seit 1998 von zwei auf 32.
Einen Ausweg sieht Doris Roeper vom Adipositas-Zentrum des Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand in der Umstellung aller Lebensmittelgewohnheiten nach dem Motto: “Mit den richtigen Lebensmittel satt werden.”
Apr 02




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