Gemüse und Obst heute noch so wertvoll wie früher?

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Pressemitteilung: Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.:

Gemüse und Obst heute ist heute noch mindestens so wertvoll wie früher

Viele Menschen glauben, dass Gemüse und Obst mit der Zeit an Nährstoffen verarmt sind. Doch in der bunten Vielfalt mit Biss stecken immer noch reichlich Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die für den menschlichen Organismus unentbehrlich sind, betonen heute die Ernährungswissenschaftler der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen. Dass in Gemüse und Obst heute nichts mehr steckt ist ein modernes Ernährungsmärchen.
Die Nährstoffkonzentration von Gemüse und Obst hat sich in den letzten 50 Jahren, laut Ernährungsbericht von 2004, tendenziell nicht verändert. Schwankungen bei Einzelwerten sind ganz natürlich und sind auf Faktoren wie Sorte, Standort, Klima, Reifezustand sowie Bodenqualität zurückzuführen. So enthält ein Berlepsch-Apfel fast doppelt so viel Vitamin C wie ein Boskop-Apfel. Außerdem sind die Analysemethoden heutzutage wesentlich genauer, die Unterschiede in den Messungen erklären können. Es besteht also keine Veranlassung auf die Nährstoffkraftpakete Gemüse und Obst zu verzichten. Ganz im Gegenteil: Aufgrund der gesundheitsförderlichen Wirkungen sollten sie täglich reichlich gegessen werden. Gemüse und Obst können durch das Zusammenspiel ihrer Inhaltsstoffe das Risiko, an chronischen Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, Krebs und vermutlich sogar Alzheimer zu erkranken, effektiv senken. Aber wie kann es passieren, dass der Mensch dieser Kraft nicht mehr vertraut? Ungünstige Bedingungen wie zu lange Transport- und Lagerzeiten sowie hohe Lagerungstemperaturen führen zu Nährstoffverlusten. Das verunsichert den Verbraucher. Nur Gemüse- und Obstsorten mit frischer Farbe und appetitanregendem Geruch wirken anziehend und halten, was sie versprechen. Beim Einkauf von Gemüse und Obst ist immer auf Frische und Unversehrtheit zu achten, regionale und saisonale Sorten sind zu bevorzugen. Eine lange Lagerung ist für frisches Gemüse und Obst nicht verträglich. Bei der Zubereitung von Gemüse sollte auf schonende Garverfahren wie Dünsten oder Dämpfen geachtet werden, da die enthaltenen Vitamine empfindlich gegenüber Hitze und Wasser reagieren. Wer diese Empfehlungen beachtet, profitiert nicht nur von dem Nährstoffreichtum, sondern auch von einem positiven Geschmackserlebnis, so abschließend Ernährungswissenschaftlerin Vera Rickmann …

SeeWo Kommentar:

Dass in Gemüse und Obst heute nichts mehr steckt, ist also ein modernes Ernährungsmärchen! Mit anderen Worten, es gibt keine Mangelernährung, kein zunehmendes Burnout-Syndrom und all die damit zusammenhängenden negativen Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden. Natürlich sind Nahrungsergänzungen angesichts dieser glänzenden Ernährungslage ganz und gar überflüssig. Und dass beispielsweise beim Apfel bis zu 90 Prozent (!) weniger Vitamin C festgestellt werden als noch vor 10 Jahren***, liegt an den „heutzutage wesentlich genaueren Analysemethoden“. Die inhaltliche Zweifelhaftigkeit dieser Aussagen wird jedem aufgehen, der sich schon einmal in kritischer Weise mit dem Thema beschäftigt hat.

***Nähere Angaben zur Vitalstofflücke in zahlreichen anderen Obst- und Gemüsesorten finden Sie in der Kompaktbroschüre „Das Elefantensyndrom. Warum wir täglich Nahrungsergänzungen brauchen“

Den politisch fundierten Leser-Kommentar von Helmut Kuhn, der die Rolle von Nahrungsmittelindustrie, Behörden, Ernährungswissenschaftlern und Journalisten beleuchtet, beurteilen Sie bitte selber:

„Kultiviertes Obst und Gemüse ist häufig radioaktiv verstrahlt, mit Chemikalien gezüchtet, mit Pestiziden vergiftet und genetisch manipuliert. Es ist längst bekannt, dass so belastetes Obst und Gemüse Vitamine im menschlichen Körper zerstört. Auch beim Biobauern werden diese mit scharfem Dung in einen schnellen Geilwuchs getrieben und vermögen es nicht einmal sich selbst zu erhalten und zu vermehren. Für mich stellt sich die Frage, wer finanziert diese medienwirksame Propaganda? In der Regel ist es die Lebensmittelindustrie die solche Studien in Auftrag gibt und damit Marketing in der modernen Variante dem Konsumenten als “Wahrheit” auftischt. Wenn ein Ernährungswissenschaftler wirklich den Dingen auf den Grund ginge und eigenständig denken würde, müsste er um seine gut bezahlte Stelle fürchten, ja, um das ganze Deutsche Ernährungsinstitut mit seinen Pharmazie- und Fastfood-Empfehlungen, das von der Nahrungsmittelindustrie bezahlt wird. Die Industrie will verkaufen. Der Staat will die Steuern davon. Die Ernährungs-Pyramide wurde abgekupfert aus den USA und sie ist dort sehr umstritten. Maßgeblichen Einfluss auf diese Pyramide hat die Fleisch- und Milchindustrie. Mal wieder so eine Produkt von durch die Industrie geschmierten Forschern. Vor kurzem las ich doch noch in der hiesigen Tageszeitung eine Empfehlung eines Professors, dass Milch ach, ja so gesund sei. Milch würde helfen, Osteoporose vorzubeugen etc. Dabei ist längst erwiesen, dass in Ländern mit dem höchsten Milchkonsum auch die höchste Osteoporose-Rate vorkommt. Mal wieder so ein Bericht, der vermutlich von der Milchindustrie gesponsert wurde.

Wenn man regelmäßig David Cohen liest, dann erkennt man diese Zusammenhänge sehr genau. Wer macht welche Empfehlungen, wer ist der Geldgeber, wo sind die Verflechtungen zwischen irgendwelchen Gremien und der Industrie? Das Ganze setzt sich fort bei der Zulassung von Medikamenten, bei Pestiziden und Gen-Fraß. Die Behörden, die das alles zulassen, sind längst nicht mehr unabhängig. Ebenso wenig die Presse. Journalisten wollen auch ohne viel Arbeit viel Geld verdienen, dann veröffentlichen sie eben die vorgefertigten Gutachten der Milch- oder Fleischindustrie. So einfach ist das. Seriöse Forschungsergebnisse, die es zweifellos gibt oder gab, wurden einfach unter den Tisch gekehrt, wenn sie nicht den Interessen der Industrie entsprechen.

John Swainton, langjähriger Herausgeber der New York Times – also einer, der es wissen müsste, sagte Folgendes auf einem Bankett: “Eine freie Presse gibt es nicht. Sie, liebe Freunde, wissen das, und ich weiß es gleichfalls. Nicht ein Einziger unter ihnen würde es wagen, seine Meinung offen und ehrlich zu sagen. Das Gewerbe eines Publizisten ist es vielmehr, die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu verleumden, zu Füßen des Mammon zu kuschen und sich selbst und sein Land und seine Rasse um des täglichen Brotes willen wieder und wieder zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Hörige der Finanzgewaltigen hinter den Kulissen. Wir sind die Marionetten, die hüpfen und tanzen, wenn sie am Draht ziehen. Unser Können, unsere Fähigkeiten und selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind nichts als intellektuelle Prostituierte.” (OpenPR, 13.09.2006)

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