Geschmacksfrage: Künstliche Aromen und Zuckeralkohole für Kita-Kinder?
Ernährungsfallen, Kinder, Verbraucherinformationen Kommentar schreiben
Ein internes Rundschreiben des Spitzenverbandes der deutschen Ernährungsindustrie (BLL) bringt zutage, wie Hersteller schon die Kleinsten an künstliche Nahrung gewöhnen wollen. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Süßstoffe sollen bei den Kitas weiter auf dem Speiseplan stehen. Der Hintergrund ist nicht schwer zu erraten: Wer frühzeitig künstlichen Geschmack „normal“ empfindet, bleibt meist ein Leben lang Kunde von Industrienahrung. In den neuen Leitlinien seien “Ideologische Verbotsaussagen” verhindert worden, heißt es in dem Verbandspapier. So sei es gelungen, dass “die nicht zu rechtfertigende Ausgrenzung von Schmelzkäse/Schmelzkäse- zubereitungen, Mayonnaise sowie von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Süßstoffen/Zuckeralkoholen wieder gestrichen“ wurde. Restlos zufrieden zeigt man sich damit allerdings nicht: Trotz massiver Einwände, so beklagen die Lobbyisten, habe die Forderung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) “keine Süßigkeiten in die Brotbox” nicht verhindert werden können.
Nähere Einzelheiten sowie weiterführende Links und Dokumente, u.a von „Spiegel online“, dem BLL und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt es unter
http://www.foodwatch.de/nachrichten/kinderernaehrung/





März 10th, 2011 at 12:20
Hilfe!
Wohin kann ich mich wenden, um (gegen Windmühlen) Rituale (Süßigkeiten von Lehrern als “Belohnung” oder von Mitschülern als “Tauschobjekt”) und fürchterliches “Mittagessen” (sowohl ansich wertlose Gerichte als auch in einer Großküche für “Ausbildung” billig mit zig Zusatzstoffen “verfeinert”, am häufigsten mindestens mit Geschmacksverstärkern, weil wohl sonst niemand dieses Zeug essen würde). Ich bekomme da schon bei dem Geruch und Anblick mancher Speisen Brechreiz. Der Geschmack meines Kindes hat sich seit seit der Kindergartenzeit ( das gleiche essen und Rituale – zum Stillhalten) dramatisch verändert, das Gefühl für Essen/ satt/ Geschmack ist völlig verdreht und sowohl Gewichtsprobleme wie auch Konzentrationsmangel, anfällige Zähne und eine Launigkeit, die unabhangig jeglicher Zickenphasen grassiert, lassen mich verzweifeln.
Schon im Kindergarten war ich für die Erzieherinnen in dieser Hinsicht ein rotes Tuch, weil ich (angeblich als einzige) gegen Zucker im Tee war – “man müsse sich anpassen, da nicht alle Kinder ohne könnten..” – oder sie manchmal “erwischte”, wenn die lieben Kleinen brav in einer Reihe auf ihre süße Belohnung warteten.
Leider nimmt mich keiner ernst und statt mal nachzudenken, soll ich es lieber nicht sehen.
Wenn ich dazu etwas sage, heißt es zur “Verteidigung”, das arme Kind, die brauchen doch auch mal was Süßes.
Das denkt auch die Oma, die Nachbarin, die Freundin und …..
Leider fehlt mir als Mutter der Überblick über den Konsum meines Kindes, mir bleibt der Frust, wenn der leckere Apfel, die Möhre und dergleichen in der Brotbüchse übrig bleiben und ich zusehen muß, wie es meinem Kind immer schlechter geht.
Montag wird in der Schule ein “gesundes Frühstück” selbst gemacht.
bestellt sind Salami, Brötchen, Honig, Nougataufstrich, Marmelade, irgendein Käse …..
Es ist leider niemand dabei, der etwas von gesundem Essen für Kinder versteht.