Geschmacksfrage: Künstliche Aromen und Zuckeralkohole für Kita-Kinder?

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... und ohne UnterstützungEin internes Rundschreiben des Spitzenverbandes der deutschen Ernährungsindustrie (BLL) bringt zutage, wie Hersteller schon die Kleinsten an künstliche Nahrung gewöhnen wollen. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Süßstoffe sollen bei den Kitas weiter auf dem Speiseplan stehen. Der Hintergrund ist nicht schwer zu erraten: Wer frühzeitig künstlichen Geschmack „normal“ empfindet, bleibt meist ein Leben lang Kunde von Industrienahrung. In den neuen Leitlinien seien “Ideologische Verbotsaussagen” verhindert worden, heißt es in dem Verbandspapier. So sei es gelungen, dass “die nicht zu rechtfertigende Ausgrenzung von Schmelzkäse/Schmelzkäse- zubereitungen, Mayonnaise sowie von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Süßstoffen/Zuckeralkoholen wieder gestrichen“ wurde. Restlos zufrieden zeigt man sich damit allerdings nicht: Trotz massiver Einwände, so beklagen die Lobbyisten, habe die Forderung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) “keine Süßigkeiten in die Brotbox” nicht verhindert werden können.

Nähere Einzelheiten sowie weiterführende Links und Dokumente, u.a von „Spiegel online“, dem BLL und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt es unter
http://www.foodwatch.de/nachrichten/kinderernaehrung/

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