Seit über 5000 Jahren wird der Granatapfel kultiviert – aus gutem Grund. Die äußerlich eher unscheinbare Frucht, die sich aus den wunderschönen Blüten des Granatapfelbaums entwickelt, gibt beim Öffnen exotisch rote, saftpralle Fruchtkammern frei. Und dieser Saft hat es in jeder Hinsicht in sich. Er überzeugt nicht nur durch seinen ausgezeichneten Geschmack, auch durch seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe. Kaum eine andere Frucht wurde in den vergangenen Jahren so ausgiebig unter die Lupe genommen wie der sogenannte „Liebesapfel“. Und je länger sich die Wissenschaftler mit ihm beschäftigen, umso mehr sind sie von seinen Eigenschaften begeistert. Wie die Studien zeigten, bietet der Granatapfel
- höchsten antioxidativen Schutz für Gefäße und Gehirn
- Vorbeugung gegen Herz-Kreislauferkrankungen
- Deutliche Reduktion von arteriosklerotischen Gefäßablagerungen
- Stärkung der Liebeskraft im Alter, insbesondere bei erektiler Dysfunktion
- Schutzwirkungen vor Krebs und Wachstumshemmung von Krebszellen (insbesondere Prostata und Brust)
- Hormonellen Ausgleich bei PMS und Wechseljahresbeschwerden
- Anti-entzündliche Pflanzenstoffe (insbesondere wirksam bei Arthritis)
Der gesamte Granatapfelbaum ist immer noch eine potenzielle Quelle für unentdeckte Substanzen, die positive gesundheitliche Effekte für den Menschen besitzen könnten. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Granatapfelsaft und die fermentierten Extrakte aus Frucht, Blättern, Schalen und Blüten in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Granatapfelsaft hat eine dreimal höhere antioxidative Wirkung als Rotwein oder Grüntee. Die roten Exoten gibt es jetzt in vielen Obst- und Gemüseläden. Wichtig ist allerdings, auf eine gute Qualität zu achten und möglichst Produkte aus biologischem oder kontrolliertem Anbau zu verwenden.





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