Gutes Gedächtnis im Alter: Das Zauberwort heißt Bewegung
Alter, Sport, Vorbeugung Kommentar schreibenMit gutem Gedächtnis und klarem Verstand alt zu werden muss keine Wunschvorstellung bleiben. Auch wenn wir heute bei vielen Krankheiten, die im Gehirn entstehen, die genauen Ursachen noch nicht kennen, so wissen wir doch, wie wir ihnen vorbeugen können. Bewegung heißt das Zauberwort. Besser noch: mäßiger Sport, der wirkt sich positiv auf die Vorgänge in unserem Gehirn aus. Denn lange Jugend hat ein Geheimnis: Sie sind so lange geistig jung, wie Ihre Beine in Bewegung bleiben. Mangelnde Bewegung aber ist heute an der Tagesordnung – und sie sorgt dafür, dass viele so genannte Alterskrankheiten jetzt auch schon jüngere Menschen betreffen. Wer vorbeugen will, beginnt möglichst frühzeitig mit einer „Gegenbewegung“. Das muss beileibe nicht anstrengend sein. Im Gegenteil: Auch langsamer Sport bringt Ihr Gehirn auf Trab, und zwar nach dem Grundschema „dreimal und dreißig“. Hier liegt nämlich das Geheimnis. Dreimal pro Woche Sport, das reicht schon aus, um Krankheiten vorzubeugen oder sie zu lindern. 30 Minuten, etwa so lang sollte Ihre Sporteinheit jedes Mal sein.
Welchen Sport Sie wählen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Unbedingt wichtig ist aber, dass Sie sich eine Ausdauersportart aussuchen. Walken und Joggen haben sich als überaus hilfreich erwiesen. Aber auch Radfahren eignet sich – vielleicht möchten Sie im Winter Skilanglauf ausprobieren, wenn Sie in einer schneesicheren Gegend wohnen? Gehen Sie da Training auf jeden Fall langsam an. Es bringt nichts, wenn Sie voller Verbissenheit schnell viel erreichen wollen. Dann setzen Sie sich nur unter Stress, und Ihr Gehirn schüttet negativ wirkende Stresshormone aus. Die setzen Sie nur noch mehr unter Druck, wirken schädlich auf die Vorgänge in Ihrem Gehirn. Sanftes Training ist die Devise.





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