Harnsteine: Was man dagegen tun kann

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Harnsteinleiden zählen mittlerweile zu den typischen Zivilisationskrankheiten. Ursache ist zweifellos der westliche Lebensstil. In den letzten zwei Jahrzehnten stiegen Harnsteinleiden um das Dreifache. Etwa jeder Zwanzigste in Deutschland erkrankt einmal oder mehrmals im Leben daran, berichtet Ärzte Zeitung online.

Risikofaktor Nummer Eins ist das metabolische Syndrom (Das gemeinsame Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie Insulinresistenz) verlautete es auf dem Jenaer Harnsteinsymposium. Eng damit zusammenhängend seien Risikofaktoren, die vom Lebensstil bedingt sind, etwa fehlende Bewegung, Stress, Rauchen und vor allem unangemessene Ernährungsgewohnheiten.

Empfehlung für Patienten mit Harnsäuresteinen: Zwar kein völliger Verzicht auf Fleisch, aber eine vorwiegend ovo-lakto-vegetabile Kost mit viel Gemüse, Obst und Getreideprodukten.

Besonders wichtig sei auch die Flüssigkeitszufuhr. Nur, wenn der Harn ausreichend verdünnt wird, lasse sich dem erneuten Auftreten von Steinen vorbeugen. Daher sollten Patienten zweieinhalb bis drei Liter über den Tag verteilt trinken. Besonders empfehlenswert: Getränke, die den Harnsäurewert nicht negativ beeinflussen, z.B. Nierentees, Früchtetees und Kräutertees, einige Fruchtsäfte wie Apfel- oder Traubensaft sowie kalzium- und carbonarme Mineralwasser. Ungeeignet dagegen sind zuckerhaltige Limonaden und Colagetränke sowie Alkoholgetränke. Wer auf seine zwei bis drei Tassen Kaffee oder schwarzen Tee nicht verzichten will, sollte zumindest ein Glas Wasser dazu trinken.

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