Denken macht dick und Kopfzerbrechen ist ein Risikofaktor für Übergewicht. Das jedenfalls lässt eine kanadische Studie schließen: Diejenigen Studienteilnehmerinnen, die bei gleichem Energieverbrauch Denkaufgaben gelöst hatten, nahmen anschließend mehr Kalorien zu sich als jene, die unbeschäftigt geblieben waren. So ist es in Psychosomatic Medicine 70, 2008 zulesen. Die Forscher aus Quebec haben auch eine Erklärung für diesen Unterschied parat: Gründe seien ein erhöhter Spiegel des Stresshormons Kortisol sowie verstärkte Schwankungen von Glukose und Insulin. Dieses Ergebnis hatten regelmäßige Messungen in Blutproben gezeigt. An den 45-Minuten-Aufgaben nahmen 14 Studentinnen teil. Als sie danach zu einem Buffet eingeladen wurden, nahmen jene, die Computertests gemacht hatten, durchschnittlich etwa 1000 kJ zu sich und jene, die ein Dokument gelesen und darüber eine Zusammenfassung angefertigt hatten, rund 850 kJ mehr als diejenigen, die lediglich ruhig dagesessen hatten.
Dez 01





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