Wer schnell isst, nimmt schneller zu

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Die Schlinger-Falle: Wer schnell isst, nimmt schneller zu

Eine der schlimmsten Ernährungssünden ist die Turbo-Geschwindigkeit, mit der viele ihr Essen „wegputzen“. Das daraus resultierende Übergewicht, so das Deutsche Institut für Ernährungsforschung, ist Teil des „tödlichen Quartetts“. Die weiteren Gesundheits-Gegenspieler: Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und erhöhte Blutfettwerte. Sie sind die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, mittlerweile der größte Gesundheitskiller unserer Zeit. Die Gründe sind plausibel: Beim Essen entstehen Signale, die dem Körper Sättigung melden sollen. Doch an diesen Sättigungssignalen ziehen notorische Schlinger auf der Überholspur einfach vorbei. Zur Hektik unser Fastfood-Generation kommen meist Zeitnot oder permanente Überforderung hinzu. Chronischer Stress aber gilt als eine der Ursachen für Adipositas (Fettsucht). Stresshormone wie Kortison können zum Überessen führen, so die Forscher. Denn bei den Urmenschen bedeutete das „Notsignal Stress“ vor allem eins: Nahrungsmangel(!) Zudem führe Dauerstress zu verkrampften Muskeln und Schmerzen und ein Übermaß an Adrenalin schädige das Herz-Kreislaufsystem. Fatale Folge: Mit Rückenschmerzen oder kranken Herzen vermeidet der Mensch Bewegungen – und setzt wiederum mehr Fett an.

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